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Nach Nationalteamstürmer Daniel Oberkofler muss der EHC Liwest Black Wings einen zweiten prominenten Abgang verdauen. Nach sechs erfolgreichen Jahren gehen die Linzer und Cheftrainer Rob Daum getrennte Wege.

Höhepunkt für Rob Daum (r.) als Trainer der Black Wings war der Meistertitel 2012. Foto: BWL/Eisenbauer

Dem Vernehmen nach erfolgte die Trennung in aller Freundschaft. „Wir haben Rob sehr viel zu verdanken. Unter ihm wurden wir zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte Meister (2012 nach dem ersten Titel 2003, Anm.), er trug viel zur Professionalisierung im Verein bei und hob die Arbeit auf und abseits des Eises auf ein neues Niveau. Das wissen wir sehr zu schätzen“, bekräftigt Manager Christian Perthaler.

Neue Ausrichtung

Als Linzer Chefcoach vorgestellt wurde der Kanadier im Frühjahr 2011. In seiner Ära schafften die Black Wings immer zumindest den Halbfinaleinzug, ausgenommen in laufenden Saison 2016/17, wo bereits in der Runde der letzten Acht Endstation war. Mit 237 Siegen in der Erste Bank Eishockey Liga stellte Rob Daum eine neue Bestmarke auf und ist damit der erfolgreichste Trainer der Ligageschichte. Zuletzt war der 59-Jährige auch der am längsten bei einem Klub dienende Liga-Coach. „Wir stimmen überein, dass der Verein und die Mannschaft nach sechs Jahren unter demselben Trainer eine neue Ausrichtung brauchen“, erklärt Präsident Peter Freunschlag.

https://www.blackwings.at/


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