Sky Go Erste Liga: Die Bauern jodeln erst beim Heimgehen
LINZ/PASCHING. So gut wie durch in Sachen Klassenerhalt ist der FC Blau-Weiß Linz. Vor den letzten drei Saisonrunden hat der Aufsteiger sieben Punkte Vorsprung auf Tabellenschlusslicht FAC bei einer um zwölf besseren Tordifferenz.

Nach dem famosen 4:1-Erfolg in Lustenau nach Pausenrückstand mussten sich die „Königsblauen“ im direkten Duell mit den Wienern freilich mit einem torlosen Heimunentschieden begnügen.
„Angst vor dem Gewinnen“
„Auch an unserer Körpersprache konnte man erkennen, dass wir fast ein wenig Angst vor dem Gewinnen hatten“, gibt Defensivmann Lukas Gabriel zu, der Augenblicke vor dem Pausenpfiff einen Sitzer auf die Führung ausließ. Tatsächlich machten sich die Linzer das Leben mit unnötigen Eigenfehlern selbst schwer und ließen die wenigen Tormöglichkeiten ungenützt verstreichen. Auf keine Rechenspielereien einlassen will sich Klaus Schmidt. „Die Bauern jodeln bekanntlich erst beim Heimgehen“, glänzte der blau-weiße Cheftrainer im LT1-Fernsehinterview mit Kenntnissen in der Brauchtumspflege. Soll heißen, dass der Klassenerhalt erst dann gefeiert wird, wenn er tatsächlich in trockenen Tüchern ist.
Waldstadion und Innsbruck
Einen Umfaller leistete sich der LASK im ersten von zwei Spielen auf Tiroler Boden innerhalb von nur vier Tagen. In Wattens zogen die Schwarz-Weißen mit 0:2 den Kürzeren. Dem Montagabend-Nachtrag bei Wacker Innsbruck folgt die Heimpartie gegen Kapfenberg im Waldstadion Pasching). Blau-Weiß gastiert in Innsbruck (beide Freitag, 12. Mai, 18.30 Uhr).


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