UEFA Europa League: Großartigem LASK fehlten nur Augenblicke zur Topsensation
LINZ/PASCHING. Trotz eines 2:1-Heimsieges gegen den türkischen Millionenklub Besiktas Istanbul musste sich der LASK nach der 0:1-Auswärtsniederlage im Hinspiel aus der UEFA Europa League verabschieden.

Die von Cheftrainer Oliver Glasner taktisch hervorragend eingestellten und kampfstarken Schwarz-Weißen ließen die Millionenkicker des 15-fachen türkischen Meisters in der ersten Hälfte nie ins Spiel kommen. Die Gastgeber selbst kamen vor 15.000 Fans im ausverkauften Linzer Stadion auf der Gugl immer wieder über die Seiten durch und drei Minuten vor Seitenwechsel zur hoch verdienten Führung. Nach einem Zuspiel von Samuel Tetteh schlenzte Joao Victor den Ball unhaltbar für Torhüter Tolga Zengin ins lange Eck (42.). Wenige Augenblicke später fast das 2:0, doch Reinhold Ranftl schob das Rund nach idealem Zuspiel von Thomas Goiginger um wenige Zentimeter am Kasten vorbei.
Joker stach gnadenlos
Nach Wiederbeginn änderte sich am Geschehen nur wenig. Der LASK stand in der Defensive stabil, beim Gegner blieben zündende Ideen im Spiel nach vorne und folglich zwingende Tormöglichkeiten Mangelware. Anders bei den Heimischen, die in Minute 68 auf 2:0 erhöhten. Tetteh zog ab, Schlussmann Zengin wehrte zur Mitte ab und der nur 110 Sekunden zuvor eingewechselte Dominik Frieser schloss ab.
Erster Torschuss saß
Damit war die Entscheidung aber noch nicht gefallen. Mit dem ersten Schuss auf das Gehäuse von Schlussmann Alexander Schlager gelang Besiktas in der letzten Minute der regulären Spielzeit durch den wenig später ausgeschlossenen Álvaro Negredo das Goldtor zum Aufstieg.
Eine Riesenchance auf das 3:1 ließ Yusuf Otubanjo Sekunden vor dem Schlusspfiff aus.
In der Meisterschaft geht's für den LASK mit dem Heimspiel gegen den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien weiter. Anpfiff in der TGW Arena Pasching ist am Sonntag um 17 Uhr.


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