Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Wer früh hilft, hilft doppelt: Das Projekt „Gut begleitet von Anfang an“ der OÖ. Gebietskrankenkasse und des Landes Oberösterreich wird nach erfolgreichem Pilotprojekt in Linz nun auf die Bezirke ausgeweitet.

Soziallandesrat Reinhold Entholzer, Andrea Boxhofer (Diakonie Zentrum Spattstraße), Landeshauptmann Josef Pühringer und OÖGKK-Obmann Albert Maringer (v. l.) Foto: OÖGKK

Das Projekt „Gut begleitet von Anfang an“ bietet jungen Eltern kostenlos individuelle Begleitung und Unterstützung an. Überforderung, Familienkonflikte, gesundheitliche Probleme, Arbeitslosigkeit: Es gibt viele Situationen, in denen Hilfe benötigt wird.

90 Jungfamilien konnte in Linz geholfen werden, nun wird das Angebot auf die Bezirke Wels, Steyr, Kirchdorf und Vöcklabruck ausgeweitet. Umgesetzt wird das Angebot vom Diakonie Zentrum Spattstraße. „Oft kommen junge Eltern in einen Teufelskreis. Die Betroffenen sind oft nicht in der Lage, die Unterstützung selbst zu organisieren und zum Beispiel mehrere Telefonate zu führen oder Anträge zu stellen. Unsere Familienbegleiterinnen nehmen sie sozusagen bei der Hand“, so Andrea Boxhofer, Geschäftsführerin des Diakonie Zentrums Spattstraße.

Vier Netzwerk-Managerinnen und insgesamt zehn Familienbegleiterinnen kommen zum Einsatz. Bereits vorhandene Hilfsangebote werden dabei vernetzt, Experten verschiedenster Bereiche sind eingebunden, von Geburtenstationen in Spitälern, Eltern-Kind-Zentren bis Gewaltschutzzentren.

Es gehe vor allem um Prävention, so Landeshauptmann Josef Pühringer und Sozial-Landesrat Reinhold Entholzer, je früher man helfen und eingreifen könne, umso besser. „Alles, was man investiert, um Eltern und Kinder bei Problemen von Anfang an zu unterstützen, trägt langfristig Früchte“, so Pühringer.

Für die Anlaufkosten und die ersten 18 Monate des Projektes nahmen das Land OÖ und die Gebietskrankenkasse 2,5 Millionen Euro in die Hand, vom Bund kamen 800.000 Euro. Die jährlichen Kosten im Vollausbau liegen pro Jahr bei 1,5 Millionen Euro.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden