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LINZ/OÖ. Am Dienstag, 17. Oktober, dem „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“, rückte die Volkshilfe Oberösterreich das Thema „Kinderarmut“ ins Zentrum der Aufmerksamkeit. 

Der Bezirksverein der Volkshilfe Linz mit Vorsitzender Maria Dietrich (li). Zu Besuch: Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SP Bildmitte). Foto: Volkshilfe

In Linz war Bezirksvorsitzende Maria Dietrich mit ihrem Team unterwegs. In einem Container der Linz AG wurde mitten auf dem Hauptplatz ein ärmliches Kinderzimmer nachgebaut. Dietrich und ihre Mannschaft verteilten Informationen und Gutscheine für die insgesamt 17 Volkshilfe-Shops in Oberösterreich.   

Kinderarmut in Österreich? Das ist kein Märchen. 350.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre sind in Österreich von Armut betroffen oder ausgrenzungsgefährdet. „Das Beseitigen von Kinderarmut ist für die Volkshilfe daher Kernthema und zentrales Anliegen“, sagte die Bezirksvorsitzende der Volkshilfe in Linz – Maria Dietrich. Die Vorsitzende und ihre Mannschaft führten viele Gespräche mit Passanten.

Ruf nach Kindergrundsicherung 

Eine zentrale Forderung der Volkshilfe  war jene nach einer Kindergrundsicherung. Damit wird jedes Kind als Träger eines eigenen Rechtsanspruchs anerkannt und ein Beitrag zur Chancen- und Teilhabesicherung aller Kinder geleistet. Vorschlag: 573 Euro pro Kind und Monat. (sächliches Existenz-Minimum plus Betreuung). Die Kindergrundsicherung soll alle bisherigen Einzelförderleistungen ersetzen und ist als Erweiterung der Familienbeihilfe gedacht. 


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