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OÖ. Mehr als 3 Millionen Gäste und mehr als 8 Millionen Nächtigungen. Damit erreicht das Tourismusland Oberösterreich wieder Zahlen wie in den Rekordjahren der 90er. Tourismus-Landesrat Michael Strugl führt diese Zuwächse auf die enormen Investitionen - alleine in den vergangenen fünf Jahren wurden 483 Mio. Euro in die Tourismus- und Freizeitwirtschaft investiert - und die gut gelungene strategische Arbeit zurück.

Wirtschafts- und Tourismusreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl zeigt sich stolz über die Rekordzahlen.Foto: Land OÖ/Heinz Kraml

Zum ersten Mal in der Geschichte des oberösterreichischen Tourismus verbrachten im Tourismusjahr 2018 mehr als 3 Millionen Gäste einen Aufenthalt in Oberösterreich. 3.108.000 Ankünfte von November 2017 bis Oktober 2018 bedeuten ein Plus von knapp 6 Prozent zum Vorjahr bzw. einen Zuwachs von +22,5 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Diese erfreulichen Zahlen präsentierte Wirtschafts- und Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl im Rahmen eines kleinen Empfangs für Oberösterreichs  Touristiker im Promenadenhof in Linz anlässlich seines bevorstehenden Ausscheidens aus der Landesregierung.

„Gleichzeitig wurde im heurigen Jahr – seit mehr als 25 Jahren wieder – die 8-Millionen-Marke der Nächtigungen in Oberösterreichs Beherbergungsbetrieben überschritten“, so Strugl. 8.075.600 Nächtigungen im Tourismusjahr 2018 bringen ein Plus von 5,3 Prozent zum Vorjahr. In der längerfristigen Entwicklung stiegen die Nächtigungen seit 2013 damit um fast eine Million Nächtigungen (+ 13,4 Prozent).

Tourismus trägt immer mehr zu gesamten Wertschöpfung bei

Mit einer Steigerung der direkten und indirekten Wertschöpfung von 5,65 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf 6,48 Milliarden Euro im Jahr 2017 (das sind +15 Prozent) wird die Bedeutung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft für den Standort Oberösterreich zudem spürbar. Denn damit ist der Beitrag der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zum Bruttoregionalprodukt Oberösterreichs von 10,2 auf 10,5 Prozent angestiegen.

Langfristig ausgelegte Strategien und klare Positionierung

„Die zeitgemäße Anpassung des Oö. Tourismusgesetzes, Investitionen in Infrastruktur und Qualitätsbetten, laufende Verbesserungen des touristischen Ganzjahres-Angebotes, eine klare strategische Fokussierung wie sie zuletzt mit der Landes-Tourismusstrategie 2022 erarbeitet wurde, die Professionalisierung der Tourismusbranche (z.B. in der Digitalisierung), abgestimmte Marketingmaßnahmen auf den definierten Märkten und die befruchtende Zusammenarbeit im touristischen Netzwerk zeigen nun erfreuliche Wirkung“, betonte Strugl.

„Vor allem zeigt auch die vor wenigen Jahren gestartete Internationalisierungsstrategie erfreuliche Auswirkungen. Sowohl Ankünfte als auch Nächtigungen aus den Kern- und Potentialmärkten entwickelten sich im Tourismusjahr 2018 sehr positiv“, unterstrich Strugl.


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skipper
skipper
30.11.2018 16:46

Urlaubsorte

Also ich denke mir, Urlaubsorte werden oft danach ausgesucht, ob sie verschiedenes bieten können und das kann Oberösterreich auf jeden Fall. In Linz gibt es viel Kunst und Kultur und wenn man lieber Wandern oder Baden gehen mag, gibt es im nahe gelegenen Umland viele Möglichkeiten. Wir leben zwar in der Gegend, verbringen aber auch immer einen Teil unseres Urlaub in der Heimat.