Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Das Land Oberösterreich wird zukünftig bei den zahlreichen Landesgebäuden, Landesanlagen und Straßen mit einem umweltgerechten und effizienten Einsatz von Licht bei der Außenbeleuchtung eine Vorbildrolle einnehmen. In einer Sitzung der Landesregierung wurde dem Antrag von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober zur Eindämmung der Lichtverschmutzung in Oberösterreich einstimmig zugestimmt.

OÖ als Vorreiter beim Thema Lichtverschmutzung (v. l.): LR Rudi Anschober, Kirchschlags Bürgermeisterin Gertraud Deim und Heribert Kaineder (Abt. Umweltschutz des Landes OÖ). Foto: Land OÖ

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: „Mein Ziel ist es, dass wir schädliche Licht- und damit Energieverschwendung schrittweise verringern Auf meinen Antrag hin hat die Oö. Landesregierung heute einstimmig ein umfassendes Maßnahmenprogramm gegen Lichtverschmutzung beschlossen - einerseits ein Vorbildprogramm im eigenen Landesbereich und andererseits die Verwirklichung und Umsetzung der Empfehlungen des Umweltbeirats gegen Lichtverschmutzung“, freut sich Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.

Bei Neubauten und Sanierungen von landeseigenen Gebäuden sollen zukünftig die neuesten lichttechnischen Standards sachgerechter und streulichtarmer Beleuchtung – wie sie der „Österreichische Leitfaden Außenbeleuchtung“ beschreibt – zum Einsatz kommen. Das Land OÖ wird zudem Gemeinden fördern, die eine nachhaltige Außenbeleuchtung umsetzen. Zusätzlich soll die Beratung für Betriebe ausgebaut werden. Als erste Maßnahmen wurden bereits im Rahmen der Betrieblichen Umweltoffensive und in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Workshops ausgearbeitet, um Planer und Elektriker zu schulen.

Unterstützung von „Dark Sky Parks“

Während in größeren Städten eine Vollmondnacht nicht mehr von einer mondlosen unterschieden werden kann, gibt es in OÖ teils noch naturbelassene Nachthimmel, die den strengsten Kriterien für „Dark Sky Parks“ auf internationaler Ebene genügen. Das Land OÖ unterstützt zukünftig Gemeinden, die diesen besonderen Schutz in ihrer Region anstreben.

Vorbildgemeinden Kirchschlag und Steinbach am Attersee

Lange stand die künstliche Beleuchtung unter dem Motto „Mehr Licht“. In den vergangenen Jahren wurde immer sichtbarer, dass es nicht um immer mehr Licht geht, sondern um besseres Licht: einen möglichst effizienten und sparsamen Einsatz, keine Abstrahlungen nach oben, richtige Lichtfarben etc., um negative gesundheitliche Auswirkungen, Konflikte, Energieverschwendung, Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus zu vermeiden. Die beiden Mustergemeinden Kirschlag und Steinbach am Attersee zeigen vorbildlich, wie die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung bei gleichzeitig hoher Akzeptanz in der Bevölkerung und ohne Mehrkosten funktionieren kann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Hauser eröffnet nach 2,7 Millionen-Investition neuen Standort in Linz-Dornach

Hauser eröffnet nach 2,7 Millionen-Investition neuen Standort in Linz-Dornach

LINZ. Der Kühlmöbel- und Kältetechnikspezialist Hauser erweitert seine Präsenz in Linz und hat in Dornach einen neuen Standort eröffnet. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Bauliche Vorarbeiten für neue Linzer Obuslinie 48 gestartet

Bauliche Vorarbeiten für neue Linzer Obuslinie 48 gestartet

LINZ. Die neue Obuslinie 48 in Linz nimmt Gestalt an. Entlang der geplanten Strecke laufen bereits erste Vorarbeiten. Die Hauptbauphase soll ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Schließung der letzten verbliebenen Hellweg-Märkte beantragt

Schließung der letzten verbliebenen Hellweg-Märkte beantragt

OÖ/RIED/KIRCHDORF. Im Sanierungsverfahren der in Linz ansässigen Baumarktkette Hellweg ist der nächste Schritt gesetzt: Für die Standorte ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Thomas Engelberger neuer Bereichsleiter bei der Oberösterreichischen

Thomas Engelberger neuer Bereichsleiter bei der Oberösterreichischen

OÖ/LINZ. Mit 1. September übernimmt Thomas Engelberger die Leitung des Schadenbereichs Haftpflicht, Unfall, Kasko (HUK) der Oberösterreichische ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort

Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort

LINZ. Bei der Standortsuche für die neue Digital-Uni IT:U wird aktuell auch das ehemalige Kika-Gebäude in Linz-Urfahr als Alternative zu einem ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Andritz setzt auf Linz und schafft 150 neue Arbeitsplätze

Andritz setzt auf Linz und schafft 150 neue Arbeitsplätze

LINZ. Andritz baut seine Turbogeneratorfertigung in Linz deutlich aus. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Die Produktionskapazität wird ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge