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LINZ. Mit einem 365-Euro-Klima-Ticket für OÖ und einer Mobilitätsoffensive, die dem öffentlichen Verkehr Vorrang gibt, will die SPÖ Sorgenkinder wie den überlasteten Linzer Süden oder die Grüne Mitte besser öffentlich anbinden.

Klaus Luger, Birgit Gerstorfer, Alois Stöger Foto: MecGreenie
Klaus Luger, Birgit Gerstorfer, Alois Stöger Foto: MecGreenie

Dass die Grüne Mitte mit der neuen Schienenachse näher an die Straßenbahn gebracht werden soll, ist zwar keine Neuigkeit, aber für Bürgermeister Klaus Luger eine Notwendigkeit: „Das Areal der Grünen Mitte ist mittlerweile vollständig bebaut und bezogen, die Finanzierung und Umsetzung der neuen Schienenachse hängt hingegen immer noch in der Luft“, kritisiert Luger.

Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs

Ein Ausbau der Verkehrsanbindung für den Linzer Süden und die neuen Wohnbauten in Ebelsberg und Pichling sei ebenfalls bereits angedacht: Die Stadt plant eine weitere Straßenbahnverlängerung in Verbindung mit dem vierspurigen Ausbau der Westbahn. Auch die Seilbahn zur Anbindung des Südens an das Industriegebiet und den Hafen bis zur JKU werde weiter geprüft. Eine Bypassbrücke für Busse und Radfahrer solle als umweltfreundliche Verkehrsverbindung eine dritte Alternative bieten, ginge es nach der SPÖ. Vorschläge wie ein S-Bahn-System und der Ausbau der Rad-Hauptverkehrsrouten durch die Stadt sind weitere Pläne. „Ich spreche mich dafür aus, dass wir unsere ganze Kraft auf die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs konzentrieren. Das bedeutet, dass kein weiteres der geplanten Straßenbauprojekte, das noch nicht begonnen wurde, weiter verfolgt werden soll, bis wir die vorliegenden Konzepte für die ÖV-Projekte umgesetzt haben. Dies gilt insbesondere für die Ostumfahrung“, schließt Luger.

Mehr Park & Ride für Linz

Mehr Park & Ride-Anlagen „vor allem an den Einfahrten nach Linz brauchen wir dringend“, sagt der oö. SPÖ-Spitzenkandidat und Nationalrat Alois Stöger. Neben dem Klimaticket um 365 Euro pro Jahr für ganz OÖ fordert die SPOÖ eine echte Freifahrt für Menschen in Ausbildung bis zum 26. Lebensjahr. „Mobil zu sein bedeutet, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Und das ist ein Recht, das jedem zusteht“, sagt SPÖ-Landesparteivorsitzende Birgit Gerstorfer.


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