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LINZ. Im Jahresdurchschnitt 2018 waren im Arbeitsmarktbezirk Linz 207.000 Personen unselbstständig beschäftigt. Die pro Kopf Wertschöpfung lag bei 96.000 Euro.

Symbolfoto: Rawpixel.com/Shutterstock.com
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125.000 der 207.000 Beschäftigten im Arbeitsmarktbezirk Linz stammen aus dem selben Bezirk. Das sind 2,6 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die übrigen 82.000 Personen pendelten. Die Erwerbsquote liegt in Linz mit 77,9 Prozent etwas über dem Landesdurchschnitt. Etwas mehr als ein Drittel aller Beschäftigten hat einen Teilzeitjob – bei den Frauen mehr als die Hälfte. Deutlich mehr als die Hälfte der Angestellten ist in der Stadt Linz in Großbetrieben mit mehr als 100 Mitarbeitern beschäftigt.

Linz als Industriestadt

Den höchsten Frauenanteil gibt es mit knapp 75 Prozent im Gesundheits- und Sozialwesen. Von den Beschäftigten am Bau sind 87 Prozent Männer. Obwohl mehr als drei Viertel der Arbeitsplätze in Linz auf den Dienstleistungssektor entfallen, ist die klassische Produktion die größte Einzelbranche in der Landeshauptstadt. Auch hier sind hauptsächlich Männer beschäftigt.

96.000 Euro Wertschöpfung

Eine Analyse der AK von 169 Linzer Mittel- und Großbetrieben zeigt, dass die Arbeitnehmer 2018 einen Betrag von 96.000 Euro erwirtschaftet haben. Dem gegenüber stehen Personalkosten von rund 30.000 Euro pro Mitarbeiter. Diese Leistung der Arbeitnehmer komme in der öffentlichen Diskussion um Leistungsträger in der Gesellschaft oft zu kurz, so AK OÖ-Präsident Johann Kalliauer. „Auch da schaut man auf die paar Häuptlinge und nicht auf die Indianer.“ Dies wolle man mit der Leistungsbilanz ändern.


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