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LINZ.  Was schon im Oktober angekündigt wurde, wurde jetzt von der SPÖ Linz auf Kurs gebracht: Die für 2020 anstehende Wahl des Bezirksparteivorsitzenden und des Bürgermeisterkandidaten für das Jahr 2021 wird durch eine Direktwahl abgehalten.

Auch Amtsinhaber Klaus Luger muss 200 Unterschriften bis Ende Jänner 2020 für seine Kandidatur sammeln. Foto: Weihbold

Bis 7. Jänner 2020 können alle Mitglieder der Linzer SPÖ-Sektionen ihre Kandidatur für diese Spitzenfunktionen der Linzer Sozialdemokratie bekanntgeben. Bis 31. Jänner 2020 ist Zeit, die vom Vorstand festgelegte Zahl an Unterstützungserklärungen zu sammeln (drei Prozent der Mitglieder, das entspricht rund 200 Unterschriften).  Bis 1. Mai kann anschließend gewählt werden, am 12. Mai wird das Wahlergebnis im Rahmen der Bezirkskonferenz bekannt gegeben.  “Wer bis 8. Februar 2020 noch Mitglied der SPÖ Linz wird, kann auch noch mitbestimmen“, ergänzt Bezirksgeschäftsführerin und Gemeinderätin Claudia Hahn das vom Bezirksparteivorstand am 9. Dezember abgesegnete Procedere.

Auch Luger muss Unterschriften sammeln

„Auch ich muss die 200 Unterschriften sammeln“, bekräftigt der amtierende Linzer SPÖ-Bürgermeister und Bezirksparteivorsitzende Klaus Luger, der in dieser Form der Kandidaten-Wahl eine Möglichkeit sieht, die Parteimitgliedschaft attraktiver zu gestalten: „Direktwahlen und Mitgliederentscheide sind ein erster Schritt zur Modernisierung unserer Partei.“

Mitglieder zu Ostumfahrung und. Co befragt

Parallel zur Wahl sollen den Mitgliedern mindestens vier inhaltliche Fragen zur Mitbestimmung vorgelegt werden. „Es geht um die Frage, ob eine solche Direktwahl nach Linzer Modell auch auf Landes- und Bundesebene durchgeführt werden sollte ebenso wie die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Verkehrsprojekten der Zukunft wie die Ostumfahrung nach Plänen des Landes und zu mehr Klimaschutz, etwa durch eine LKW-Maut“, weiß Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. 

„Es sind durchaus auch innerhalb der SPÖ strittige Themen, die wir hier abfragen“, betont Klaus Luger. Die genauen Fragestellungen werden im Jänner 2020 fixiert.


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