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LINZ/OÖ. Die Grüne Wirtschaft OÖ geht in Stellung für die anstehende Wirtschaftskammer-Wahl Anfang März. Ziel sei ein zweistelliges Ergebnis nach 9,4 Prozent im Jahr 2015.

Die Grüne Wirtschaft OÖ geht in Stellung für die WK-Wahl: Finanzreferentin Brigitte Raffeiner, Sprecher Bernhard Seeber und Mitglied der Bundesleitung Claus Muhr (v. l.). Foto: Frédéric Aubonney

„Wir, die Wirtschaft, müssen umdenken, denn Ökologie und Ökonomie sind kein Widerspruch. Es braucht die richtigen Rahmenbedingungen für ein Wirtschaften mit Verantwortung. Die WKO muss für ein faires, ökosoziales Steuersystem kämpfen. Regionale, nachhaltige Produkte und Dienstleistungen müssen entlastet und daher billiger werden“, so Bernhard Seeber, Sprecher der Grünen Wirtschaft OÖ.

Neben fairer und nachhaltiger Wirtschaft sind Transparenz und Kontrolle sowie die Anliegen der Ein-Personen-Unternehmen die Kernthemen der Grünen Wirtschaft für die WK-Wahl.

Schlankere Verwaltung

Aber auch eine schlankere Verwaltung der Kammer wird gefordert. “Wenn wir in der Kammer stärker werden, werden noch mehr Transparenz und Kontrolle einkehren. Die Kammer muss die Interessen ihrer Pflichtmitglieder effektiver vertreten. Sie muss eine schlankere Verwaltung bekommen und die Fülle der schwer verständlichen Strukturen hinter sich lassen. Wir brauchen keine 'reichen' Innungen und Fachgruppen, sondern reichhaltige und moderne Interessensvertretungen“, erläutert Claus Muhr, Mitglied der Bundesleitung der Grünen Wirtschaft. 

In Oberösterreich findet die Wirtschaftskammer-Wahl am 4. und 5. März 2020 statt.


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