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OÖ/LINZ. Neben dem Unterstützungspaket für die Wirtschaft duch den Bund, schnürt auch das Land OÖ ein Standortsicherungspaket.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Landeshauptmann Thomas Stelzer Foto: Weihbold
Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Landeshauptmann Thomas Stelzer Foto: Weihbold

 “Es gibt mit Ende März in Oberösterreich einen historischen Höchststand bei der Zahl der Arbeitslosen. Daher gilt für uns in diesen schwierigen Zeiten umso mehr: Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz und jeden Betrieb in Oberösterreich. Dazu schnüren wir gerade ein umfassendes OÖ. Standortsicherungspaket für unser Bundesland, das wir in Kürze vorstellen werden. Hier wollen wir, aufbauend auf das Hilfspaket des Bundes, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Menschen in unserem Land durch Unterstützungsmaßnahmen des Landes bestmöglich abfedern“, unterstreichen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Appell: „Kurzarbeit nutzen“

In Oberösterreich haben laut AMS OÖ aktuell 9.730 Unternehmen Kurzarbeit beantragt: „Wir bedanken uns bei allen Betrieben in unserem Bundesland, die auf Kündigungen verzichten und statt dessen das neue Corona-Kurzarbeitsmodell der Bundesregierung nutzen. Das ist ein wichtiger Beitrag, um die Menschen in Oberösterreich in Beschäftigung zu halten“, betonen Landeshauptmann Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Achleitner.

Zugleich appellieren LH Stelzer und LR Achleitner erneut auch an die anderen Unternehmen in Oberösterreich, sich im Bedarfsfall anstelle von Kündigungen für das Corona-Kurzarbeitsmodell der Bundesregierung zu entscheiden: „Das Corona-Kurzarbeitsmodell bietet für Arbeitgeber und Arbeitnehmer höchst attraktive Bedingungen, um gemeinsam die aktuelle Krise durchzutauchen und Kündigungen zu vermeiden. Dazu bieten die Banken den Unternehmen unbürokratische Überbrückungshilfen zur Zwischenfinanzierung bis zur Auszahlung der AMS-Kurzarbeitshilfen. Es ist auch im Interesse der Betriebe, dass sie nach der Krise wieder mit ihren bewährten und eingespielten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neu durchstarten können“, betonen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.


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