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LINZ. Die Kunstuniversität Linz startet jetzt mit der neuen Professur „Critical Data“ ins neue Semester. Professorin Manuela Naveau sieht sich als Begleiterin von Studierenden, die sich mit den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigen.

Manuela Naveau übernimmt die neue Professur "Critical Data" an der Kunstuniversität Linz. (Foto: Anette Friedel)

Die Kunstuniversität Linz startet mit der neuen, österreichweit einmaligen Professur Critical Data ins neue Semester. Critical Data soll die künstlerischen Welten und Utopien zwischen Versprechung, Manipulation und Verschwörung erforschen. Hinterfragt wird der Umgang mit Technologien wie Künstlicher Intelligenz. Darüber hinaus werden gesellschaftliche Fragestellungen zum Verschwinden von Privatsphäre oder Einschränkungen der Bürgerrechte behandelt.

Der Mensch ist für Maschinen verantwortlich

„Das Themenfeld wird immer breiter und gewinnt zusehends an Brisanz. Der Mensch als Garant für Zufälliges in digitalen Netzwerken ist nicht nur verantwortlich, dass Maschinen so laufen, wie sie laufen, sondern auch dafür, dass sie hin und wieder nicht oder anders laufen“, führt Professorin Naveau aus. Sie ist Künstlerin, Wissenschafterin und Kuratorin der Ars Electronica. Naveau unterrichtete bereits zuvor an der Kunstuniversität Linz, aber auch an der Paris Lodron Universität in Salzburg und an der Donau-Universität Krems.

Die Forschung an der Kunstuniversität untersucht, wie Daten, Algorithmen und selbstlernende Systeme mit unserer Lebenswelt in Verbindung stehen und inwieweit wir als Einzelpersonen, aber auch als Gemeinschaft oder Gesellschaft darauf Einfluss nehmen können. Geplant ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Aufarbeitung mit internationaler Beteiligung. Ein Schwerpunkt wird auf Forscherinnen gesetzt.


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