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LINZ. Die umstrittene Änderung am Bebauungsplan Tabergerweg – Hohe Straße am Linzer Pöstlingberg wurde von Infrastrukturstadtrat Markus Hein nun endgültig gestoppt.

Neuer Bebauungsplan für den Pöstlingberg war seit Monaten Aufreger (Foto: Linz aus der Luft)
Neuer Bebauungsplan für den Pöstlingberg war seit Monaten Aufreger (Foto: Linz aus der Luft)

Die Anregung eines Grundstückeigentümers am Tabergerweg den Bebauungsplan zu ändern, hätte wegen des Gleichheitsgrundsatzes zur Folge, dass auch benachbarte Grundstückseigentümer ebenfalls das Recht nach einer höheren Bebauungsdichte für sich beanspruchen könnten. Das wäre nicht im Sinne einer verträglichen Nachverdichtung, so Vizebürgermeister Markus Hein: „Der Änderungswunsch für ein Grundstück isoliert betrachtet, wäre argumentierbar, die Nachfolgewirkungen aber bestimmt nicht mehr. Das Erscheinungsbild des Pöstlingbergs würde sich dadurch zu massiv verändern. Ich bin davon überzeugt, dass das nicht im Sinne der Linzer wäre.“

Naherholungsgebiet erhalten

Vizebürgermeister Hein gab in seiner Interessenabwägung, nachdem alle Argumente für eine Entscheidung am Tisch lagen, dem Erhalt des Pöstlingbergs als Naherholungsgebiet den Vorzug. „Linz hat ähnliche Probleme wie andere größere Städte. Als Wohnort werden sie immer beliebter. Eine Nachverdichtung ist die Konsequenz. Wir müssen damit sorgsam umgehen, damit die Lebensqualität nicht leidet.“

1.700 Unterschriften gegen das Vorhaben

Rund 1.700 Unterschriften sammelte die Bürgerinitiative „Pro Pöstlingberg“ bereits online mit dem Ziel, eine nachhaltigere Bebauung im Bereich Reisingerweg-Tabergerweg zu ermöglichen, ohne dass dabei alter Baumbestand weichen müsste oder wertvolle Bodenfläche unnötig versiegelt wird.


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