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LINZ. Sonderabscheibungen von rund 200 Millionen Euro werden auch dieses Jahr das Ergebnis der voestalpine drücken, auch wenn sich das reguläre Geschäft wieder erholt.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

Der Vorstand der voestalpine AG hat heute bekanntgegeben, dass im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 eine Sonderabschreibung von rund 200 Millionen Euro aufgrund von Wertminderungen bei der voestalpine Texas vorgenommen werden muss. Die Neubewertung ergibt sich im Wesentlichen infolge der Covid-19-Pandemie und notwendiger Anpassungen der mittelfristigen Ergebniserwartungen bei dieser Gesellschaft. „Wir rechnen auch in den nächsten Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen. Daher müssen wir ein weiteres Mal unsere zukünftigen Erwartungen für unser Werk in Texas anpassen. Die Direktreduktionsanlage bleibt in unseren strategischen Überlegungen hinsichtlich der Dekarbonisierung unserer Stahlproduktion ein wichtiger Baustein“, so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. Zusätzlich werden in einem geringeren Umfang Firmenwertabschreibungen bei voestalpine Tubulars in der Steiermark vorgenommen.

Negative Auswirkung auf Ergebnis vor Steuern

Das operative Ergebnis (EBITDA) ist von den Sonderabschreibungen nicht betroffen. Aufgrund der aktuellen Verbesserungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld erwartet der Vorstand – vorausgesetzt es kommt kein neuer Lockdown – aktuell ein EBITDA zwischen 800 Millionen Euro bis 1 Milliarde Euro. Im Juni lag die Prognose noch zwischen 600 Millionen Euro und 1 Milliarde Eur. Negative Auswirkung gibt es jedoch auf das EBIT - also dem Ergebnis bzw. Gewinn vor Zinsen und Steuern - im Geschäftsjahr 2020/21.


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