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Stadt unterstützt Personal in Linzer Kindergärten und Horten mit FFP2-Masken und Schnelltests in der Dienstzeit

Jürgen Affenzeller, 27.01.2021 16:37

LINZ. Da seit Montag auch in Kinderbildungseinrichtungen verschärfte Regelungen hinsichtlich Testungen und dem Tragen von FFP2-Schutzmasken gelten, hat die Stadt Linz entsprechend vorgesorgt. Auf die angekündigten Selbsttests-Kits des Bundes wartet man in Linz jedoch weiter vergeblich.

Hohe Auslastungszahlen in den städtischen Kindergärten und Horten fordern auch die Mitarbeiter: Derzeit sind drei von vier Krabbelstuben-Kindern, mehr als die Hälfte der Kindergarten-Kinder und mehr als ein Drittel der Hort-Kinder in den Einrichtungen der Stadt Linz anwesend. (Foto: Shutterstock / Sharomka)

Bereits in der Vorwoche wurden FFP2-Schutzmasken an alle Kollegen in den städtischen Krabbelstuben, Kindergärten und Horten ausgeliefert. In dieser Woche traf darüber hinaus die Lieferung einer Großbestellung von weiteren 15.000 Stück der Kategorie FFP2 ein. 

Testmöglichkeiten im Design Center während der Dienstzeit

Der Magistrat bietet zum größtmöglichen Schutz der Mitarbeiter der städtischen Kinder- und Jugendservices (KJS) ab dieser Woche die Möglichkeit zu einer Testmöglichkeit im Design Center an, die während der Dienstzeit wahrgenommen werden kann. „Bis die vom Bildungsministerium angekündigten Selbsttest-Kits für Kinderbetreuungseinrichtungen eintreffen, sind einmal mehr die Länder, Städte und Gemeinden gefordert, eine Lösung zu finden“, stellt Bürgermeister Klaus Luger fest und präzisiert: „Das Angebot für kostenlose, wöchentliche Tests gibt es ab nächster Woche darüber hinaus auch für alle Magistrats-Mitarbeiter mit Parteienverkehr.“

Weiter Warten auf Test-Kits

„Pädagogisch adäquate Kinderbetreuung ist eine der wichtigsten Grundlagen für das Funktionieren der Gesellschaft, da diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber in weiterer Folge auch die Arbeitgeber entlastet. Unsere Mitarbeiter in den Häusern leisten seit Beginn der Pandemie unter schwierigen Rahmenbedingungen Herausragendes. Es ist mir daher wichtig, dass wir als Stadt alles, was wir an Unterstützung bieten können, auch tun. Nichtsdestotrotz erwarte ich mir, dass die Tests des Bildungsministeriums jetzt auch umgehend bei den Elementarbildungseinrichtungen ankommen“, betont die für Kinderbetreuung zuständige Stadträtin Eva Schobesberger.  

Es könne für Schobesberger nicht sein, dass die Mitarbeiter stets die ersten vor Ort sind, aber die letzten, die hier bedacht werden: „Die hohen Auslastungszahlen belegen, dass der Bedarf an Kinderbetreuung in den städtischen Einrichtungen groß ist und von vielen Eltern nicht neben der Arbeit – selbst wenn diese im Homeoffice stattfindet – bewerkstelligt werden kann. In der laufenden Woche sind drei von vier Krabbelstuben-Kindern, mehr als die Hälfte der Kindergarten-Kinder und mehr als ein Drittel der Hort-Kinder in den Einrichtungen der Stadt Linz anwesend.“


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