Linzer Bürgermeister fordert Gastro-Öffnung
LINZ. Nach der Wirtschaftskammer (mehr unter www.tips.at/n/527722) fordert nun auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger eine geordnete Öffnung der Gastronomie ab 15. März. Eine klare Perspektive für die Betriebe sei notwendig.

Mehr als ein halbes Jahr mussten die Gastronomiebetriebe des Landes in den vergangenen zwölf Monaten ihre Pforten geschlossen halten. „Im März 2020, als uns das damals neue Virus völlig überraschte, war der harte Lockdown vollkommen richtig. Jetzt, ein Jahr später, müssen wir aus den Erfahrungen neue Erkennt-nisse und Schritte ableiten, sonst geht der Rückhalt in der Bevölkerung für Maß-nahmen endgültig verloren“, analysiert Bürgermeister Klaus Luger.
Ausgestreckte Hand für geordnete Öffnung
Daher versteht er die Wünsche der Wirte, endlich wieder Dienstleistungen für ihre Gäste erbringen zu dürfen. „Immer mehr Gastronomen haben mich in den letzten Tagen quarantänegemäß telefonisch kontaktiert und bekundet, dass sie endlich wieder Dienstleistungen für ihre Gäste erbringen möchten“, berichtet der Linzer Bürgermeister Klaus Luger. Das bestätigen jetzt auch zahlreiche Aufrufe in der Öffentlichkeit: „Die hohe Bereitschaft der Wirte, dabei entsprechende Auflagen selbstverständlich akzeptieren zu wollen, sehe ich als ausgestreckte Hand für eine geordnete Öffnung. Die Bundesregierung sollte nicht länger zögern und eine klare Perspektive geben, nämlich die Öffnung der Gastronomie unter klaren Auflagen ab 15. März“, fordert das Linzer Stadtoberhaupt. „Die große Bereitschaft, hier alle Auflagen erfüllen zu wollen, wie sie für andere Dienstleistungsbetriebe gelten, interpretiere ich als ausgestreckte Hand für einen gemeinsamen Weg aus der Krise. Man erinnere sich zurück an die Widerstände und teilweise doch unflexible Haltung der Wirtschaftskammer bei Allergenkennzeichnung und Rauchverbot – davon ist im Zusammenhang mit Corona-Auflagen nichts zu spüren“, meint Luger.
„Glaubwürdige Perspektive“ benötigt
Zu Recht würden die Wirte die Ungleichbehandlung beklagen: während sich immer mehr kleinere und größere Zusammenkünfte im Privaten ereignen und unter Tags auch gesetzlich erlaubt sind, ohne Tests und ohne Auflagen, müssen Lokale bislang geschlossen bleiben. „Gäste wie Gastronomen benötigen jedoch eine glaubwürdige Perspektive. Wir alle sehnen uns nach ein bisschen mehr Normalität. Ich fordere daher die Bundesrgierung auf, ab 15. März den Gastronomiebetrieben unter klaren Auflagen das Aufsperren zu ermöglichen“, so Bürgermeister Klaus Luger abschließend.


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