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OÖ. Nachdem die „Digital Starter“-Förderung des Landes OÖ und der WKOÖ für Digitalisierungsprojekte von Unternehmen ein großer Erfolg war, geht mit März das neue Förderprogramm „Digital Starter 21“ an den Start.

Markus Achleitner und Angelika Sery-Froschauer (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)
Markus Achleitner und Angelika Sery-Froschauer (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)

Im Frühjahr 2020 hat das Land OÖ gemeinsam mit der Wirtschaftskammer OÖ das Förderprogramm „Digital Starter Upgrade“ für den Einstieg von Betrieben in die Digitalisierung gestartet. Die Nachfrage übertraf die Erwartungen. Oberösterreichs Unternehmen haben in der Krise eine Vielzahl von Digitalisierungsvorhaben entwickelt, die mit insgesamt 7,3 Millionen Euro von Land OÖ und WKOÖ gefördert werden. Eine Evaluierung durch das Institut für Handel, Absatz und Marketing an der JKU hat die Wirksamkeit der Förderung gezeigt: Für 86 Prozent der Unternehmen hat sie einen hohen Nutzen gebracht.

„Jetzt setzen wir im Sinne unserer gelebten Standortpartnerschaft gemeinsam einen weiteren Digitalisierungsturbo: Land OÖ und Wirtschaftskammer OÖ nehmen jeweils 4 Millionen Euro für das neue Programm ‚Digital Starter 21‘ in die Hand. Mit insgesamt 8 Millionen Euro wollen wir kleinen und mittleren Unternehmen insbesondere starke Impulse für Cyber-Security und Nachhaltigkeit geben“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Prozesse digitalisieren

„Das waren vor allem schnelle Lösungen“, erklärt WKOÖ-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer hinsichtlich des ersten Förderpaketes. „Jetzt geht es auf die nächste Ebene.“ Dabei geht es vor allem um die Digitalisierung von Prozessen, effizientere Betriebsabläufe, aber auch die Verbesserung der Kundenbeziehungen. Dazu notwendig: Ein durchgängiger digitaler Datenfluss im Unternehmen, der Kunden, interne Prozesse sowie die Mitarbeiter mit der „richtigen“ Information versorgt. „Diese Veränderungen erfordern sichere IT-Systeme und bieten die Chance, mit den dabei erzeugten, aber meist nicht verwendeten Daten neue Leistungen und Geschäftsmodelle aufzubauen“, so Achleitner.

Kleine und mittlere Unternehmen sollen profitieren

Profitieren sollen von der Förderung vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Förderung gibt es sowohl für die Konzeptionierung als auch die Realisierung eines Digitalisierungsvorhabens. Auf www.digitalstarter21.at sind alle Informationen angeführt, welche Unternehmen und welche Projekte wie hoch und in welcher Form gefördert werden. „Mit 15. März ist diese Förderung auch beantragbar“, ergänzt Achleitner.


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