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OÖ. Auf Einladung und unter dem Vorsitz von Wien fand am Freitag die Landesfamilienreferenten-Konferenz in Form einer Videokonferenz statt. Dabei wurde ein von Oberösterreichs Familienreferenten LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner eingebrachte Antrag zum Mutter-Kind-Pass einstimmig beschlossen.

 (Foto: Svetlana Satsiuk/Shutterstock.com)
(Foto: Svetlana Satsiuk/Shutterstock.com)

Im Fokus des Antrags Haimbuchners steht die Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Passes bis zum 18. Lebensjahr des Kindes, wofür eine multiprofessionelle Expertengruppe eingerichtet wird, die über verpflichtende und begleitende Maßnahmen bzw. Untersuchungen im Mutter-Kind-Pass entscheidet. Diese umfassen beispielsweise eine zahnärztliche Untersuchung der Mutter während der Schwangerschaft/Stillzeit und des Kindes im letzten Kindergartenjahr, wofür eine oberösterreichische Regelung als Vorbild dient. Des Weiteren sind eine fachärztliche Hals-Nasen-Ohren-Untersuchung, eine Stillberatung oder auch ein Sprach- und Entwicklungsscreening beim Kind beinhaltet. Ebenso soll die Elternbildung als begleitende Maßnahme in den Mutter-Kind-Pass aufgenommen werden.

Bei der Landesfamilienreferent-Konferenz fand der Antrag aus Oberösterreich Zustimmung über alle Parteigrenzen hinweg.

Bestmögliche Versorgung gewährleisten

„Durch den Mutter-Kind-Pass soll in Zukunft ein bestmöglicher Zugang zur medizinischen Versorgung gewährleistet werden. Dafür ist natürlich auch eine Evaluierung und Erweiterung der Vorsorgemaßnahmen notwendig“, betont Haimbuchner. „Deshalb war es mir wichtig, bei der heutigen Konferenz einen entsprechenden Antrag auf Integration von begleitenden und verpflichtenden Maßnahmen in den Mutter-Kind-Pass einzubringen. Es freut mich sehr, dass der Antrag von allen anwesenden Familienreferentinnen und Familienreferenten mitgetragen und einstimmig beschlossen wurde“, so der Familienreferent.

 


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