„Das Virus ist nicht auf Sommerurlaub“: OÖ erwartet Verdreifachung der Spitalszahlen
LINZ/OÖ. Keine neuen Maßnahmen, aber eine Intensivierung von Schritten zur Erhöhung der Durchimpfungsrate sowie zur Bewusstseinsbildung kündigten LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Vertreter des Oö. Krisenstabes am Freitag an. In den nächsten Wochen wird mit deutlich mehr Covid-Patienten in Spitälern gerechnet.

Mit Stand Freitag, 20. August, sind in Oberösterreich 1.784 Personen mit Corona infiziert. 42 Personen werden auf einer Normalstation im Krankenhaus behandelt, acht Personen liegen derzeit auf einer Intensivstation. Ein Großteil der Patienten ist nicht geimpft. „Das klingt auf den ersten Moment nicht viel, aber vor zehn Tagen waren das noch vier Personen, eine Verdoppelung alle 10 Tage halten wir nicht lange aus“, betont Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Linzer Universitätsklinikum.
Hochinzidenzerlass des Bundes hat weiterhin Gültigkeit
3.079 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne, die 7-Tages-Inzidenz auf 100.000 Einwohner liegt bei 86,8. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander weist darauf hin, dass der Hochinzidenzerlass des Bundes weiterhin Gültigkeit habe: „Dieser sieht vor, dass ab einer 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von mehr als 300 an sieben aufeinanderfolgenden Tagen, Ausreisen aus dem Bezirk nur mehr mit gültigem 3G-Nachweis erfolgen dürfen. Derzeit betrifft dies keinen Bezirk, aber in den nächsten Wochen könnte es in manchen Regionen durchaus soweit kommen“, so Haberlander. Derzeit wären etwa die Werte in Wels-Stadt (202,7) und dem Bezirk Eferding (158,8) deutlich erhöht.
Empfehlung: Vor Zusammenkünften und Feierlichkeiten testen
Ab September wird in Hochinzidenzgemeinden verstärkt ein Testbus eingesetzt, auch die 3G-Regeln und Sanktionen verstärkt. Allen Personen wird dringend empfohlen, sich vor Veranstaltungen oder größeren Feierlichkeiten im Freundes- oder Familienkreis mit einem PCR-Test Gewissheit zu verschaffen, dass keine Infektion vorliegt und damit eine weitere Ausbreitung verhindert wird.
„Mit häufigem und regelmäßigem Testen können wir Infektionen lokalisieren und eine Weiterverbreitung mit Quarantänemaßnahmen frühzeitig eingrenzen. Ein Test schützt aber nicht vor einer Infektion. Lediglich die Impfung ist das wirksamste Mittel gegen einen schweren Krankheitsverlauf und ein vermindertes Ansteckungsrisiko. Es braucht aber auch ein wieder stärkeres Bewusstsein zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen“, betont Carmen Breitwieser, Leiterin des Landes-Krisenstabs.
Breitwieser appelliert eindringlich an die Bevölkerung: „Viele draußen denken, es gäbe kein Virus mehr, das eventuell unser gesellschaftliches Leben wieder beeinflussen könnte, werden unvorsichtig und vergessen selbst auf einfachste Maßnahmen. Doch dem ist nicht so.“
Mobilisierung zur Impfung
Bis Freitag wurden 1.602.478 Impfungen verabreicht, knapp über 60 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahre sind bereits voll immunisiert. Dennoch soll auch dieser Wert noch weiter gesteigert werden, denn damit liegt man österreichweit an letzter Stelle. „Das Land stellt weiterhin ein sehr breites und niederschwelliges Angebot ohne Anmeldungen etwa in Einkaufszentren oder ei Fußballspielen zur Verfügung. Wir sehen auch, dass die Impf-Aktionen von Gemeinden und die Impfbusse in den Statutarstädten sehr wirkungsvoll sind“, erklärt Christine Haberlander.
Verdreifachung der Infektionszahlen erwartet
„Das Virus ist nicht auf Sommerurlaub, es ist da. In Ländern wie Israel und Großbritannien, wo die Impfraten vergleichbar mit Österreich sind, bekommen wir bereits einen Vorgeschmack auf das was kommt: Während bei uns auf eine Million Einwohner etwa 30 Personen fallen, die mit Covid im Spital behandelt werden, sind es dort rund 100, also dreimal so viel. Mit einer solchen Entwicklung ist wahrscheinlich auch bei uns in den nächsten Wochen zu rechnen“, betont Bernd Lamprecht.
Deshalb müsse nicht nur die Impfrate gesteigert werden, sondern auch rechtzeitig für Informationen über die dritte Impfung für die betroffenen Bevölkerungsgruppen gesorgt sein. Tilman Königswieser, Leiter des Expertengremiums im Krisenstab des Landes Oberösterreich, ergänzt: „Auch ergänzende Maßnahmen wie die Maske in Innenräumen könnten uns durch Herbst und Winter begleiten, sie haben auch im vergangenen Winter etwa schon dafür gesorgt, dass es auch keine Grippewelle gab.“
„Systemrisiko in den Krankenhäusern ist noch nicht hoch“
Für Königswieser ist aus medizinischer Sicht die Lage im Herbst eine andere als etwa noch im Frühjahr: „Das Systemrisiko in den Krankenhäusern ist noch nicht hoch, weil im Gegensatz zur Lage im Frühjahr viele Oberösterreicher bereits geimpft sind. Wir sind deshalb noch gelassen, was die Auslastund der Intensivplätze in den Spitälern betrifft.“
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20.08.2021 19:49
Immunisierung
Der einzige Weg zur Immunisierung ist der Weg des eigenen Immunsystems!!!! Der einzige Weg der Impf Immunisierung ist der Weg zur Reduzierung der Bevölkerung!!! Diese Impfung ist das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Diese "Impfverpflichter" gehören sofort weggesperrt. Und. Sie müssen für alle Impf Folgeschäden und Impf Toten zur Verantwortung gezogen werden. Die Produzenten dieser Dreck Impfung haben sich ja, mit Hilfe unserer skrupellosen Politiker, super aus der Verantwortung nehmen lassen!!! Warum wohl lassen sich diese skrupellosen Politiker nicht impfen. Für impfzwang schieben sie Leute vor, die sich keiner Wahl stellen müssen. Zum Beispiel den steirischen Landeshauptmann, der zur nächsten Wahl ja sowieso nicht mehr antritt, WKO Vorstand, oder Ärztekammer Chef, und und und..... Dann können nämlich diese Politiker nachher sagen: Nein ich war das nicht. Es wird Zeit, dass sich die Menschen endlich richtige Informationen holen. Und zwar nicht von den öffentlich rechtlichen gut bezahlten!!!