„Ich erlebe auch in unserer Stadt die Auswirkungen dieser unfähigen Bundesregierung“
LINZ. In einer Videobotschaft hat der Linzer Bürgermeister Klaus Luger am Donnerstag erneut den „planlose und chaotischen“ Kurs von Bundesregierung und zuletzt auch ÖVP-Landeshauptleuten kritisiert. Gleichermaßen appelliert er an die Bevölkerung, zu überlegen, wen man wofür politisch verantwortlich und schuldig hält. „Unsere Demokratie hat es verdient, das zu differenzieren.“

„90 Prozent der Österreicher sagen: Diese Bundesregierung ist planlos und chaotisch unterwegs. Mir gefällt das persönlich nicht. Denn ich erlebe auch in unserer Stadt die Auswirkungen dieser unfähigen Bundesregierung“, so Luger.
„Das ist schockierend“
„Der neue Gesundheitsminister hat etwa am ersten Tag im Amt die „Neue Freiheit“ verkündet, am Tag, an dem wir die höchsten Infektions-Zahlen hatten. Dann gibt es die Landeshauptleute der ÖVP, die,0 weil sie die Tests und die Bescheide nicht mehr schaffen, sagten, auch wenn man nach fünf Tagen ohne Test die Quarantäne verlassen will ist das gut. Das ist schockierend. Ich möchte nicht, dass meine Tochter in der Schule von Lehrkräften betreut wird, die möglicherweise ansteckend ist.“
Krisitiert wird von Luger auch der Bildungsminister Martin Polaschek: „Dieser sagt „in der Schule nicht“, wenn überall wieder die Maskenpflicht eingeführt wird. Da passiert der endgültige Bruch in die Bevölkerung, das Vertrauen in die Politik ist zerbrochen.“
Aufruf zur Differenzierung
Luger ruft jedoch zur Differenzierung auf: „Es ist nicht die Schuld der Magistratsmitarbeiter in Linz, wenn Tests erst Tage später ausgewertet werden, wenn Tests verschwinden von der Abnahme in das Labor, Unsere Mitarbeiter leisten das Menschenunmögliche. Und überlegen Sie immer genau, wen sie wofür verantwortlich und politisch schuldig machen. Unsere Demokratie hat es verdient, das zu differenzieren.“


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