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LINZ. Nach zwei Jahren Pandemie läuft die Veranstaltungsbranche wieder an. Das 5. Symposium Veranstaltungssicherheit, das im Brucknerhaus Linz stattfand, bot den rund 85 Teilnehmern aus der Eventbranche die Möglichkeit zum fachlichen Austausch. Titel: „Alte, neue Herausforderungen – Was kommt nach der Pandemie?“

  1 / 2   V. l. Gerhard Kampits (event-akademie), Walter Ilk (Eventwerkstatt), Petra Riffert (Wirtschaftskammer OÖ, Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe OÖ), Georg Geczek (Competence Center Event Safety Management) (Foto: MOVETOS/A.Hross)

„Es ist immer eine Herausforderung, eine große Anzahl an Menschen sicher zusammenzubringen. Zwei Jahre coronabedingte Pause haben unsere Arbeit nicht einfacher gemacht – im Gegenteil. Es fehlt uns in allen Bereichen qualifiziertes Personal, das jetzt nachbesetzt und ausgebildet werden muss“, berichtet Mitorganisator Gerhard Kampits von der event-akademie, selbst Inhaber einer Eventagentur und Co-Veranstalter von „Klassik am Dom“ in Linz.

„Drei Rahmenbedingungen prägen den Neustart der Branche“, meint FH Professor Harald Rametsteiner: „Der hohe Stellenwert der Sicherheit rund um die Veranstaltungen, die Vernetzungen der realen und digitalen Welt und die Nachhaltigkeit als Ausdruck der gegenwärtigen Verantwortung für die Zukunft. Einblicke in die Planung internationaler Events gab Alexander Kollaritsch und stellte Sicherheitstools und Maßnahmen, die bei Mega Events wie dem Electronic Dance Musik EDM Festival in Riad, mit etwa 125.000 täglichen Besuchern zum Einsatz kommen, vor.

Blackout, Sicherheit von Frauen

Zudem wurden auch weitgreifende Themen wie ein realistischer europaweiter Blackout angesprochen. „Völlig unterschätzt wird die Phase 2 – die Wiederherstellungszeit nach dem unmittelbaren Blackout“, so Herbert Saurugg, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte.

Ein weiterer Themenschwerpunkt beim Symposium war die Sicherheit von Frauen bei Veranstaltungen. Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt sind auch bei Veranstaltungen allgegenwärtig. Das Projekt „Sisters on Site“, allen voran Sprecherin Karin Tonsern, unterstützt Veranstalter bei der Evaluierung und Konzeptionierung.

Hinter dem Symposium Veranstaltungssicherheit stehen zwei Institute, die Aus- und Weiterbildungen für Event-Fachkräfte in Österreich anbieten. Das Competence Center Event Safety Management des Wiener Roten Kreuzes ist Initiator des Symposiums, das seit 2013 regelmäßig stattfindet. Seit diesem Jahr ist die event-akademie als Partnerin mit an Bord.


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