Das sind die Gewinner des Umweltpreises Iris 2023
LINZ. Die Stadt Linz vergab zum 13. Mail ihren Umweltpreis „Iris“. Hauptkriterien waren ein thematischer Bezug zu Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder Energie sowie ein Bezug zu Linz. Der Verein Schwemmland gewann den mit 2.500 Euro dotierten Hauptpreis für ihr Projekt Klimaoase Linz/Lustenau.

Das Siegerprojekt ist ein Klimaschutzgarten inmitten des Linzer Industriegebietes am Hollaberer-Anwesen. Dort entstand auf dem westlichen Teil des Grundstücks ein Garten. Durch die Neunutzung konnte das Areal vor weiterer Versiegelung gerettet werden. Zusätzlich vermitteln ein Bodenlehrpfad, ein naturbelassener Mikrowald sowie ein offenes Klassenzimmer die Bedeutung von Bodenschutz und Klimaschutz. Die Mischung aus Grünflächenschutz und Bewusstseinsbildung überzeugte die Fachjury.
Anerkennungsprei: Arge für Obdachlose, Verein Arcobaleno
In derselben Kategorie – Einzelpersonen, Vereine und Organisationen – erhielten der Trödelladen der Arge für Obdachlose und der „Garten zum Verweilen“ vom Verein Arcobaleno einen Anerkennungspreis mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro. Der Arge Trödelladen beschäftigt Wohnungslose, trägt durch das Second-Hand-Prinzip zum Umweltschutz bei und bietet günstige Waren für sozial benachteiligte Menschen an. Arcobaleno verwandelte im Zuge des EU-Projekts „Get Green“ den Eingangsbereich vor der Polytechnischen Schule in Urfahr zu einem Wohlfühl-Ort.
Drei Schulen für Umweltprojekte ausgezeichnet
In der Kategorie „Kinder, Schüler und Jugendliche“ erfolgte keine Reihung, drei Projekte wurden mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 800 Euro ausgezeichnet.
Das Projekt der KBBE Dauphinestraße 216 mit dem Titel „Wie cool ist unsere Welt“ will durch Experimente, Natur- und Sachbegegnungen sowie Eltern-Kind-Workshops das Umweltbewusstsein der Kinder stärken. Die VS 46 Theodor-Grill-Schule wurde auf dem Weg zum Österreichischen Umweltzeichen für das Projekt Schulacker ausgezeichnet. Die Schüler der HBLA Elmberg für Landwirtschaft und Ernährung erhielten eine Auszeichnung für „Lebens(t)raum Elmberg“. Das Projekt verbindet Aufklärungsarbeit mit neuen Maßnahmen im Schulgelände wie einem Insektenhotel, Wildblumenwiese und weitere Biodiversitäts-Fördermaßnahmen.
Kategorie Betriebe/Institutionen: Silhouette, Kurt Traxl Kaffeerösterei, Tempo Radboten
Der Hauptpreis in der Kategorie Betriebe und Institutionen ging an die Silhouette International Schmied AG. Für ihren Weg zur klimaneutralen Brillenproduktion in Linz bis 2027 erhielt Silhouette eine Hauptpreisurkunde sowie die IRIS-Statue. Ein Anerkennungspreis in Form einer Urkunde ging an die Bio Kaffeerösterei Kurt Traxl für ihren „Coffee4Soul“, der in wiederbefüllbaren Gefäßen angeboten wird. Einen weiterer Anerkennungspreis erhielt die Tempo Radboten OG für die umweltfreundliche Logistiklösung im urbanen Raum.


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