"Smarte" Mistkübel: Linzer FPÖ für Pilotversuch im Stadtgebiet
LINZ. Beim Bürgerservice Linz ist Müll eines der größten Aufreger-Themen. FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr will der Müllplage mit „intelligenten“ Mistkübeln Herr werden. Wie das funktionieren soll:

An der Johannes Kepler Universität Linz sind die Mistkübel schon in der Zukunft angekommen: hier passt um einiges mehr hinein, als in normale Müllbehälter. Ausgestattet sind sie mit einem Solarpanel, das einen Pressmechanismus im Inneren antreibt. Das spart Fahrten für die Linz AG Abfall und senkt Emissionen. Auch können in den „smarten“ Mistkübeln Zigarettenstummel entsorgt werden.
FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr will die intelligenten Mistkübel über das Linzer Stadtgebiet verteilt sehen: „Der Linzer Gemeinderat hat sich bereits im September 2017 einstimmig, auf freiheitliche Initiative hin, für die Einführung dieser Müllbehälter im Stadtgebiet ausgesprochen. Passiert ist aber seither nichts“, kritisiert er.
Insbesondere in hochfrequentierten Bereichen wie Parks, Haltestellen oder touristisch relevanten Orten könnten die modernen Müllkübel laut Grabmayr Verwendung finden. Diese bieten auch den Vorteil, dass Sensoren den Füllstand messen und automatisch melden, wenn sie geleert werden müssen. Er schlägt einen Pilotversuch in Zusammenarbeit mit dem Innovationshauptplatz vor.


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