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MFG OÖ: Kinderbetreuung soll sich an Eltern orientieren

Tips Logo  Anzeige, 26.09.2025 14:00

LINZ. Laut dem aktuellen Monitoring-Bericht der Statistik Austria ist das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in Oberösterreich größer als die tatsächliche Nachfrage. Demnach könnten rund 90 Prozent der Kindergartenkinder bis 16 Uhr betreut werden, tatsächlich nutzen aber nur etwa 14 Prozent dieses Angebot. Die MFG Oberösterreich sieht das als Denkanstoß.

MFG OÖ fordert bessere Kinderbetreuung: kleinere Gruppen, mehr Qualität, gesunde Verpflegung und Respekt für Elternwünsche in Oberösterreich. (Foto: www.freepik.com)

Die Landtagsabgeordnete der MFG Oberösterreich, Dagmar Häusler, sieht darin ein klares Signal: Viele Eltern wünschen sich mehr Zeit und Zuwendung für ihre Kinder im Alltag. „Man entscheidet sich nicht für Kinder, um sie acht Stunden täglich außer Haus betreuen zu lassen“, so Häusler. Ihrer Ansicht nach sollte die Politik diesen Wunsch stärker respektieren und nicht ausschließlich auf Vollzeitmodelle setzen.

MFG OÖ fordert kleinere Gruppen in Betreuungseinrichtungen

Neben der Frage nach Betreuungszeiten steht auch die Qualität im Mittelpunkt. Laut Manuel Krautgartner, Klubobmann der MFG OÖ, sollten Gruppengrößen überdacht und der Personalschlüssel verbessert werden. Zum Vergleich: Während in Oberösterreich eine zweite Zusatzkraft in Kindergärten erst ab 21 Kindern vorgesehen ist, liegt das Verhältnis in Dänemark deutlich niedriger.

Ernährung und Fachkräftemangel als zentrale Themen

Die MFG OÖ lenkt den Blick zudem auf die Verpflegung in Betreuungseinrichtungen. Sie spricht sich für mehr regionale, biologische Lebensmittel aus und kritisiert den Einsatz von Fertigprodukten. Gleichzeitig weist sie auf den bestehenden Fachkräftemangel hin, der eine nachhaltige Qualitätssteigerung erschwere.