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Linzer Vivatis-Gruppe steigert Umsatz auf 1,43 Milliarden Euro

Karin Seyringer, 13.04.2026 14:26

LINZ. Trotz steigender Kosten und schwieriger Rahmenbedingungen steigerte die Lebensmittelgruppe Vivatis mit Sitz in Linz im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz um 83 Millionen Euro auf 1,43 Milliarden Euro.

Gerald Hackl, Vorstandsvorsitzender Vivatis Holding AG (Foto: Christian Huber Fotografie)
Gerald Hackl, Vorstandsvorsitzender Vivatis Holding AG (Foto: Christian Huber Fotografie)

Die Vivatis Holding AG erzielte damit ein Umsatzplus von etwa sechs Prozent. Die Eigenkapitalquote liegt bei hohen 42 Prozent. Mehr als 40 Millionen Euro flossen im vergangenen Jahr in Technologie, Standorte, Innovationen und Mitarbeiter, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe aktuell 4.116 Personen.

„Die positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 zeigt, dass wir mit unserer klaren strategischen Ausrichtung auf dem richtigen Weg sind. Das Ergebnis spiegelt auch die starke Leistung unserer Tochtergesellschaften wider und verdeutlicht, wie wichtig unsere Investitionen in Technologie, Betriebe, Innovationen und die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter für den langfristigen Erfolg sind. So schaffen wir die Basis, um neue Chancen zu nutzen, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und unsere Position als führender Lebensmittelkonzern Österreichs weiter auszubauen“, betont Gerald Hackl, Vorstandsvorsitzender der Vivatis Holding AG.

Steigende Kosten als Herausforderung

Trotz der positiven Zahlen bleibt die Lage angespannt. Vor allem steigende Energiepreise und teurere Rohstoffe setzen die Branche unter Druck. Die Preise für Rindfleisch sind im Jahresvergleich laut Vivatis etwa um bis zu 60 Prozent gestiegen.

Auch politische Maßnahmen sorgen laut Unternehmen für zusätzliche Belastungen. Neue Vorgaben und Abgaben würden die Kosten erhöhen, ohne die Preise für Konsumenten spürbar zu senken.

Ein andauerndes Lebensmittel-Bashing, bei dem Produzenten als Inflationstreiber dargestellt würden, obwohl die Zahlen an anderes Bild zeigen würden, sei zudem ein Angriff auf die österreichische Lebensmittelbranche, heißt es seitens des Unternehmens.

Starke Entwicklung in mehreren Bereichen

Trotz dieser Rahmenbedingungen entwickelten sich viele Geschäftsbereiche der Holding positiv. Besonders die Gemeinschaftsverpflegung sowie Gastronomiebetriebe konnten zulegen. Auch bei ultrafrischen Produkten, Tiefkühlwaren und Fertiggerichten steigt die Nachfrage weiter. Gleichzeitig wächst das internationale Geschäft: Vor allem in Deutschland sowie im Tiefkühl- und Convenience-Segment im gesamten DACH-Raum will der Konzern weiter expandieren. Langfristig plant Vivatis, den Auslandsanteil am Gesamtumsatz von derzeit gut 20 Prozent in Richtung 30 Prozent zu erhöhen.

„Wir verfolgen ein konsequent qualitatives und gesundes Wachstum – in Österreich wie auch auf internationalen Märkten“, so Hackl.

Über Vivatis

Die Vivatis Holding AG zählt zu den größten rein österreichischen Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelbranche. Unter dem Dach der Holding mit Sitz in Linz vereint die Gruppe Marken wie Gourmet, Gerstner, Karnerta, FW Trading, Maresi, Knabbernossi, Inzersdorfer, Himmeltau, Siggi, Shan’Shi, Toni Kaiser, Bauernland, Ackerl, Wojnar’s, Daily und Purea.


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