Linz kauft mobile Fahrzeugsperren für Großveranstaltungen
Die Stadt Linz will stark besuchte Märkte und Veranstaltungen künftig mit mobilen Fahrzeugsperren absichern. Der Gemeinderat beschloss am Donnerstag, 24. September, den Ankauf von zehn Sperren des Systems Pitagone F18.

Erstmals sollen die mobilen Elemente beim Urfahraner Herbstmarkt eingesetzt werden. Dieser findet von Freitag, 25. September, bis Sonntag, 4. Oktober, statt.
Flexible Sicherung von Zufahrten
Die Sperren sollen Zufahrten zu Veranstaltungsflächen blockieren und können laut Stadt rasch auf- und abgebaut werden. Im Unterschied zu Betonsperren oder abgestellten Fahrzeugen sind sie mobil und modular einsetzbar. Für den Aufbau wird kein Werkzeug benötigt. Das System wurde einem Crashtest unterzogen.
Die Polizei hat das System laut Mobilitäts- und Marktreferent Martin Hajart (ÖVP) begutachtet und empfohlen. „Wir vertrauen bei den Sicherheitsmaßnahmen für die Linzer Märkte auf die Expertise der Polizei. Von dieser wurde das nun erworbene System begutachtet und empfohlen“, sagt Hajart.
Einsatz auch bei weiteren Märkten geplant
Nach dem Urfahraner Herbstmarkt sollen die Sperren auch bei Wochenmärkten sowie Weihnachts- und Silvestermärkten verwendet werden. Ebenso ist ein Einsatz bei weiteren Großveranstaltungen im Linzer Stadtgebiet vorgesehen. Durch die kompakte Lagerung und den Transport sollen die Elemente je nach Bedarf an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können.
Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) sieht darin eine Möglichkeit, stark frequentierte Bereiche gezielt abzusichern „und zugleich rasch auf unterschiedliche Situationen zu reagieren. Weil das System transportabel ist, kann es auch bei weiteren Veranstaltungen eingesetzt werden. Perspektivisch ist ebenso eine Anmietung durch andere Gemeinden denkbar.“
Arnold Meier, stellvertretender Leiter des Einsatzreferats beim Linzer Stadtpolizeikommando, bezeichnet die Sperren als weiteren Beitrag zur Sicherheit bei Großveranstaltungen. „Die neuen Sperren, die durch die Stadt Linz angeschafft wurden, bilden einen weiteren Puzzlestein für sichere Großveranstaltungen in der Landeshauptstadt“, sagt Meier.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden