JKU Linz kooperiert als erste Uni Österreichs mit OECD bei Praktikumsprogramm
LINZ/PARIS. Die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz hat ein Kooperationsabkommen mit der OECD unterzeichnet. Das Abkommen bietet der Uni die Möglichkeit, jährlich eine bestimmte Anzahl von Praktikumsplätzen für Studierende in Paris zu erhalten. Die JKU ist die Universität Österreichs mit einem solchen Kooperationsabkommen mit der OECD.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihren Sitz in Paris. 38 Staaten gehören der Organisation an, darunter auch Österreich als eines der Gründungsmitglieder.
Als erste Universität Österreichs hat die JKU im Rahmen eines Festakts eine Kooperation mit der OECD zu deren Praktikumsprogramm unterzeichnet.
Schlüsselkompetenz
„Internationale Erfahrung ist eine Schlüsselkompetenz, gerade im wirtschaftlichen Bereich. Ich freue mich sehr, dass unsere Universität als erste in Österreich hier eine Zusammenarbeit mit der OECD auf die Beine stellen konnte“, so JKU Rektor Stefan Koch.
Auch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) erklärt: „Wissenschaft lebt vom Austausch, davon, Horizonte zu erweitern und Grenzen zu überschreiten. Die Kooperation der JKU mit der OECD ist eine große Chance für Studierende, internationale Politik und Wirtschaft aus nächster Nähe kennenzulernen und ihre Ideen und Fähigkeiten einzubringen.“
„Dass die OECD mit der JKU als erste österreichische Universität eine solche Kooperation eingeht, ist eine besondere Auszeichnung für unseren Wissenschaftsstandort Oberösterreich. Damit öffnen sich für unsere Studierenden neue Türen zu internationalen Erfahrungen und Karrieremöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt diese Partnerschaft, welchen hervorragenden Ruf unsere Universitäten auch international genießen“, freut sich Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).
JKU trifft Vorauswahl
Die JKU kann bis zu 15 besonders geeignete Studierende der Wirtschaftswissenschaften vorauswählen. Diese können sich anschließend bei der OECD bewerben. Die ausgewählten Praktikanten sollen gemeinsam mit Fachleuten an wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Projekten arbeiten.
Wie der Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Gerald Pruckner, erklärt, tragen die ausgewählten Praktikanten direkt zu laufenden Analysen, Berichten und politischen Projekten der OECD bei, sammeln wertvolle Erfahrungen und Kontakte. „Dass wir für diese Kooperation ausgewählt wurden, unterstreicht unsere Bemühungen um die internationale Sichtbarkeit unserer Aktivitäten in Forschung und Lehre.“








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