Bei der körperlichen Leistungsgrenze macht André Müller nicht Schluss

Melanie Mai Melanie Mai, Tips Redaktion, 24.04.2019 09:29 Uhr

LUFTENBERG. Die Leidenschaft von André Müller sind Extrem-Hindernisläufe. Der Reiz dabei, immer an seine eigenen Grenzen kommen und darüber hinausgehen.

Tips: Wie bist du zu diesem Extremsport gekommen?

Müller: Ich war schon immer sportlich aktiv. Hatte aber trotzdem immer mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. 2016 habe ich dann intensiv zum Laufen angefangen und 30 Kilo abgenommen. Doch das war mir dann schnell langweilig.

Tips: Wie ist es dann weitergegangen?

Müller: Ich wollte über mein Leistungslimit hinauswachsen und hab dann von Bekannten vom Spartan Race gehört. Das ist ein Hindernislauf mit verschiedenen Stationen wie beispielsweise Klimmzüge oder Sandsäcken. Oft muss man auch durch Schlamm und Flüsse laufen.

Tips: Was gefällt dir daran?

Müller: Das tolle ist die Teamarbeit. Die Leute helfen sich bei den verschiedenen Stationen und das ist etwas Besonderes. Und wenn man schließlich im Ziel ist, tut einem alles weh, aber man ist mächtig stolz auf seine Leistung.

Tips: An welchen Läufen hast du mittlerweile schon überall teilgenommen?

Müller: Im letzten Jahr hab ich am Spartan Race Sprint München und beim Spartan Race Super Wiener Neustadt teilgenommen. Aber auch beim City-Attack Extreme in Amstetten, beim Erzberg Rock – Man Extreme und beim Spartan Race Beast in Oberndorf.

Tips: Was ist für heuer geplant?

Müller: Heuer stand der Winter Spartan in Zell am See bereits am Programm. Am 12. April folgte der Hurrican Heat in München und im Mai das Spartan Race Sprint und Super. Und schließlich im September der Beast in Oberndorf. Auch im September nehme ich am Trifecta Wochenende in Lipno teil. Beim Trifecta absolviert man in zwei Tagen alle drei Bewerbe Sprint, Super und Beast. Besonders freue ich mich auf November, da mache ich bei der Trifecta Weltmeisterschaft in Griechenland mit.

Tips: Wie kann man als Laie für so einen Lauf trainieren?

Müller: Teilnehmen kann wirklich jeder, man muss es nur schaffen, von der Couch aufzukommen. Man darf nur keine Scheu vor Dreck und körperlicher Aktivität haben.

Tips: Wie viel trainierst du?

Müller: Meistens fünf bis sechs Tage in der Woche. Dabei lauf ich auch über Stock und Stein. Natürlich trainiere ich auch meine Muskelkraft, um die Hindernisse schnellstmöglich zu schaffen. Jeder der Interesse hat, kann sich gerne bei mir über Facebook melden und sich Tipps holen.

Tips: Was machst du, wenn du nicht gerade sportlich aktiv bist?

Müller: Ich arbeite in der Oberbank in Linz und möchte mich dafür auch bei meinem Arbeitgeber bedanken, dass ich so flexibel sein kann wie ich bin. Generell möchte ich mich bei allen Unterstützern ganz herzlich bedanken.

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