Mank: ein Ort im Zeichen des Stadtjubiläums
Mank. 2017 steht in der Kleinstadt das 30-jährige Stadterhebungsjubiläum auf dem Programm. Tips bat Bürgermeister Martin Leonhardsberger (VP) zum Gespräch.

Tips: In wenigen Tagen beginnt das Jubiläumsjahr. Welche Feierlichkeiten darf man sich erwarten?
Leonhardsberger: Wir haben die Vereine eingeladen, ihre Veranstaltungen unter das Motto „30 Jahre Stadt“ zu stellen. Hauptpunkt ist unter anderem der neu ins Leben gerufene „Ball in Mank“ am 21. Jänner im Stadtsaal. Mit dem Ball wollen wir das Miteinander in der Stadt mit vielen Gesichtern unterstreichen. Dieser Ball soll künftig alle zwei Jahre stattfinden. Alle Vereine sind dabei mit einem Tisch vertreten und bringen sich ein. Der Gewinn vom Ball fließt in die Vereinsgemeinschaft.
Tips: Es gibt auch einen Stadtwein?
Leonhardsberger: Richtig. Wir haben den Wein zur 30-jährigen Stadterhebung im Anschluss an die Gemeinderatssitzung im Kinocafe „8mm“ ausgewählt. Beim Ball am 21. Jänner soll der Wein bereits auf der Karte stehen.
Tips: Im Hinblick auf die Vorhaben für 2017. Was steht von Gemeindeseite auf dem Programm?
Leonhardsberger: Mit 394.000 Euro ist der Straßenbau im kommenden Jahr das größte Vorhaben. Die Kanalsanierung schlägt sich mit 340.000 Euro zu Buche. Die Schlossgasse wird ab Ostern befestigt, Güterwege, Gehwege entlang der Hauptstraße in Hörsdorf und Poppendorf und Aufstellflächen bei Bushaltestellen in Massendorf sind vorgesehen. Die nächsten 50 Straßenlaternen werden auf LED umgestellt. Für ein neues Feuerwehrauto, das 2019 angekauft wird, wird bereits angespart. Weiters wird der Jugendraum der FF fertiggestellt und neue Atemschutzgeräte angeschafft. Die polytechnische Schule wird mit Photovoltaik ausgestattet.
Tips: Wie schaut der Finanzplan der Stadt aus?
Leonhardsberger: Der ordentliche Haushalt 2017 beträgt 4,96 Millionen Euro. 205.000 Euro können als Überschuss für sieben außerordentliche Vorhaben im Gesamtvolumen von 1,12 Millionen Euro verwendet werden. Im Laufe des kommenden Jahres wird der Schuldenstand von 4,71 Millionen Euro auf 4,38 Millionen sinken. Damit sinkt der Schuldenstand zum fünften Mal in Folge. Bei den Steuereinnahmen ergibt sich ein leichtes Plus. Im Jahr 2021 und 2022 laufen große Darlehen aus und der Spielraum erhöht sich stark.
Tips: Das größte Bauprojekt außerhalb des Gemeindebudgets ist 2017 im Wohnbau angesiedelt. Was wird gebaut?Leonhardsberger: Die Bauarbeiten für die nächsten 14 GEDESAG-Wohnungen in der Hippolytgasse werden im Frühjahr begonnen. 2,2 Millionen Euro werden für drei Reihenhäuser und ein Wohnhaus mit elf Einheiten investiert. Ende 2018 werden die Wohnungen fertig sein. Die nächste Etappe beim Betreuten Wohnen macht 1,8 Millionen Euro aus und strebt momentan der Dachgleiche entgegen. Im Herbst werden die 14 Wohnungen übergeben.
Tips: Im Herbst soll das neue Stadtbuch erscheinen. Was wird da drinnen stehen?
Leonhardsberger: Es gibt kein Werk, in dem die Geschichte der Stadtgemeinde abgehandelt wurde. Das holen wir damit nach. Eine große Sache, bei der Bezirkshistoriker Gerhard Floßmann federführend ist. Die Kosten für das Buchprojekt liegen bei ungefähr 25.000 Euro.
Manks Programmhighlights im Überblick
5. 1. Neujahrskonzert
21. 1. Ball in Mank
5. 5. Kindersicherheitsolympiade
7. 5. Radio 4/4 mit anschließender Stadterhebung
20. und 21. 5.: WiederaufhOHRchen
24. 5.: Kabarett mit Kammerhofer
17. 9.: Kirtag mit VereinenHerbst: Stadtbuch-Präsentation, Cityrock, Kabarettabend


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