KTM feiert achtes Rekordjahr in Folge
MATTIGHOFEN. Die KTM Industries AG präsentierte die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 und konnte die Prognose bestätigen. Das Unternehmen erzielte sein achtes Rekordergebnis in Folge.

Gemäß vorläufigem Ergebnis erzielte die KTM Industries-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 einen Rekordumsatz von 1,56 Milliarden Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 26,5 Millionen Euro. Nach 132,5 Millionen Euro im Vorjahr erreichte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im abgeschlossenen Jahr 161 Millionen Euro und damit um 21 Prozent mehr. Insbesondere der Verkauf der Pankl-Gruppe wirkte sich mit 26 Millionen Euro positiv aufs Ergebnis aus. Die Pankl-Gruppe ging im Vorjahr um einen Kaufpreis von 130,5 Millionen Euro an die Pierer Industrie-Gruppe über. Damit wurde die Bilanzstruktur der KTM Industries AG weiter gestärkt und die Nettoverschuldung reduziert.
Über 260.000 verkaufte Motorräder
Die Mattighofner Motorradschmiede konnte mit ihren Marken KTM und Husqvarna außerdem Marktanteile in Europa und Nordamerika zugewinnen. Diese Erfolge seien laut dem Unternehmen auch auf die Neueinführungen der KTM Mittelklasse – KTM Duke 790 – und der ersten Husqvarna Straßenmotorräder zurückzuführen. Insgesamt verkaufte der Konzern 212.899 Motorräder von KTM und 48.555 von Husqvarna. Gesamt 261.454 verkaufte Motorräder bedeuten eine Absatzsteigerung im Vergleich zu 2017 von rund zehn Prozent.
Ausblick 2019
Die KTM Industries-Gruppe setzt auch 2019 auf organisches Wachstum in allen Kernbereichen. Ziel ist es, die Marktanteile weiter auszubauen. Zudem soll die Produktion der Husqvarna Straßenmotorräder Ende 2019 zum strategischen Partner Bajaj in Indien ausgelagert werden.


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