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KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist ab sofort eine gemeinnützige Bundesanstalt

Leserartikel Carina Panholzer, 05.01.2017 11:56

MAUTHAUSEN/WIEN. Seit Jahresbeginn ist die KZ-Gedenkstätte Mauthausen aus dem Innenministerium ausgegliedert und fungiert nun als gemeinnützige Bundesanstalt. An der Spitze steht Barbara Glück, bisher Abteilungsleiterin im Ministerium. Sie fungiert nun als Geschäftsführerin. Kaufmännischer Leiter ist Jochen Wollner, pädagogische Leiterin Gudrun Blohberger.

Barbara Glück ist neue Geschäftsführerin der Bundesanstalt "Mauthausen Memorial" (Foto: Wodicka)
  1 / 2   Barbara Glück ist neue Geschäftsführerin der Bundesanstalt "Mauthausen Memorial" (Foto: Wodicka)

Glück leitete bereits seit Dezember 2005 die für Gedenkstätten und auch die für Kriegsgräberfürsorge zuständige Abteilung im Innenministerium. Zuvor arbeitete sie unter anderem im Wiener Stadtschulrat. Sie war darüberhinaus auch Referentin und strategische Beraterin der ÖVP-Ministerinnen Liese Prokop, Benita Ferrero-Waldner und Maria Rauch-Kallat.

Geschichte erhalten

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen (“Mauthausen Memorial“) ist als „Anstalt öffentlichen Rechts“ im Gedenkstättengesetz (GStG) verankert, das im Vorjahr beschlossen wurde. Sie hat die Aufgabe, das Gedenken an die Gräuel der Nazis im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen und seiner Nebenlager zu erhalten. Finanziert wird das Mauthausen Memorial im Wesentlichen aus Zuwendungen des Innenministeriums. Die Bundesanstalt ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. 

Neben der Geschäftsführung sind das Kuratorium sowie ein wissenschaftlicher und ein internationaler Beirat Organe der neuen Bundesanstalt „Mauthausen Memorial“. Das Kuratorium besteht aus 15 Mitgliedern - dessen Vorsitzender ist Sektionschef Hermann Feiner. Insgesamt nimmt das Innenministerium vier der 15 Kuratoriumsplätze ein.


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