Positive Bilanz: Kapitäne der Radfähre Ennsegg ermöglichten heuer 24.000 Passagieren die Querung der Donau
MAUTHAUSEN. Fast 24.000 Personen transportierten heuer die 15 Fährmänner auf der Donauradfähre „Ennsegg“ zwischen Mauthausen und Enns bzw. St. Pantaleon-Erla. Dafür gab es am Samstag bei der traditionellen Fährmänner-Weihnachtsfeier im Hotel „Zum goldenen Schiff“ in Enns Lob und Geschenke. Dieser Wert wurde nämlich bislang nur im Jahr 2011 um 1.064 Personen übertroffen.

Seit mehr als 24 Jahren gibt es sie, die schwimmende Verbindung zwischen dem Donaumarkt Mauthausen und der ältesten Stadt Österreichs, Enns. Auf Initiative des Ennser Tourismusverbandes machen zwischen Mai und September fünfzehn Fährmänner täglich Dienst und befördern Personen mit oder ohne Fahrrad zwischen den beiden Ufern. „Ich bedanke mich jedes Jahr im Dezember mit einer Weihnachtsfeier, bei der es nicht nur Essen und Trinken, sondern auch kleine Geschenke für die Fährmänner gibt“, erklärt der Ennser-Tourismusvorsitzende Wolfgang Brunner.
Guglhupf für die meisten Kilometer
Und da gibt es auch noch die „Guglhupfwette“ - wer die meisten Kilometer absolviert hat, erhält von Brunner einen Guglhupf. Heuer waren das gleich zwei, nämlich Robert Fellinger aus Mauthausen und Norbert Kneifel aus Enns. Neben dem verantwortungsvollen Job an Bord der Fähre steht zu Saisonbeginn bzw. -ende auch noch das Aus- bzw. Einwintern auf dem Arbeitsprogramm. Hier gilt es genauestens zu untersuchen, ob das schwimmende Gefährt noch absolut den geltenden Sicherheitsbestimmungen entspricht.
Mauthausener Touristiker leisten finanziellen Beitrag
„Wir beteiligen uns jährlich an den Kosten des Betriebes der Fähre und laden die Fährmänner auch zu den Mauthausener-Stammtischen ein“, so die beiden Mauthausener Tourismuschefs Gottfried Kraft und Anita Peterseil.


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