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Leserartikel Margarete Frühwirth, 25.04.2018 08:26

MAUTHAUSEN. Vergangenen Sonntag sind 70 Jugendliche aus Italien und Katalonien (Spanien) in der Region angekommen, um sich beim Erasmus-Projekt mit dem Titel: „Von der Vergangenheit lernen - gemeinsam die Zukunft gestalten“ zu beteiligen.
 

Schüler aus Italien und Katalonien (Spanien) nehmen am Erasmusprojekt teil.
Schüler aus Italien und Katalonien (Spanien) nehmen am Erasmusprojekt teil.

Eine Gruppe ist in Mauthausen untergebracht und wurde am Montag, 23. April von den Bürgermeistern Thomas Punkenhofer und Erich Wahl, sowie Bewusstseinsregions-Geschäftsführerin Andrea Wahl am Marktgemeindeamt Mauthausen willkommen geheißen. Eine zweite Gruppe – Schüler aus der Partnerstadt Empoli – wohnt bei Gastfamilien in St. Georgen an der Gusen.  Die italienischen und katalanischen Oberstufen-Schüler haben hier die Möglichkeit, sich mit der Geschichte der Region und ihrer Entwicklung zur Bewusstseinsregion auseinanderzusetzen, sich mit den Themen des Holocaust und der Menschenrechte zu beschäftigen. Dabei haben sie auch Gelegenheit für Gespräche mit den Zeitzeugen Ida Jahn (Mauthausen) und Rudolf Wahl (St. Georgen).

Materialien zur Geschichtsvermittlung entwickeln

„Der einwöchige Besuch ist Teil des Erasmus-Projektes mit dem Titel „Von der Vergangenheit lernen - gemeinsam die Zukunft gestalten. Bei diesem Projekt sind zehn Organisationen involviert – Schulen, Erwachsenenbildungseinrichtungen, das Museum für Exil, unsere Bewusstseinsregion und die Kommunen Empoli und Vinci. Ziel ist es, die Kompetenz der Jugendlichen zu stärken. Ein wichtiger Teil des Programmes ist die Entwicklung von Projektarbeiten, die Geschichte in Bezug zur Gegenwart stellen, „ sagt Andrea Wahl. Diese werden im Anschluss Pädagogen zur Verfügung stehen. Beim kommenden Menschenrechtesymposium soll die Vorstellung der ausgearbeiteten Materialien stattfinden.


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