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MAUTHAUSEN. Die SPÖ-Frauen Mauthausen veranstalteten am 7. April ihren Frauentag im Donausaal.  

  1 / 4   Beatice Keplinger, Ingrid Quetschinger und Sylvia Viertlmayr (v.l.) informierten über das Frauenvolksbegehren.

Trotz des frühlingshaft schönen Wetters besuchten zahlreiche Frauen und einige Männer die zahlreichen Informations- und Verkaufsstände und nutzten die Gelegenheit, sich von Schmuck, Kosmetik-, Honig- und Holzprodukten inspirieren zu lassen oder auch Taschen oder Mützen zu erwerben und Bilder zu betrachten. Auch ein Vortrag zum Thema Frauenvolksbegehren mit Beatrice Keplinger aus Schwertberg lockte die Besucherinnen an.  

Referat zum Thema Frauenvolksbegehren

„Es geht darin um die vollkommene soziale und ökonomische Gleichwertigkeit von Mann und Frau“, sagte Keplinger. Einige der Forderungen sind Vereinbarkeit von Kinderbetreuungseinrichtung mit einer Vollzeittätigkeit der Eltern, Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und Kinder oder eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich. „Es ist ein Volksbegehren nicht nur für Frauen, sondern eines für die Menschen“, sagte die Vortragende und zitierte Johanna Dohnal: „Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine 'weibliche Zukunft'. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn“. Der Zeitraum für die Eintragungswoche wird in den nächsten Wochen vom Innenminister festgelegt. Erstmals wird es auch möglich sein, online mit der digitalen Signatur der Bürgerkarte zu unterschreiben.


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