Beschlossene Linzer Ostumfahrung bringt Verkehrsentlastung für den Bezirk Perg

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Melanie Mai Melanie Mai, Tips Redaktion, 08.07.2019 12:42 Uhr

BEZIRK PERG. Die beschlossene Variante für die Linzer Ostumfahrung soll eine massive Verkehrsentlastung für den Bezirk Perg bringen.

„Die Ostumfahrung ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte nicht nur für Linz und den oberösterreichischen Zentralraum sondern auch für den Verkehr im Bezirk Perg. Die fachlich ausgezeichnet begründete und optimale Nord-Süd-Verbindung wird den Verkehr an der Landeshauptstadt vorbeileiten. In unserer Region hat es Verunsicherungen bezüglich der Streckenführung gegeben, wurde doch auch ein Ausbau der B 123 in Erwägung gezogen. Diese Variante ist mit dem Beschluss der Landesregierung nun endgültig vom Tisch“, begrüßt Landtagspräsident Viktor Sigl die vorgestellte Variante.

„Können uns keine Verzögerungen leisten“

Die Verkehrsproblematik über die Donaubrücke ist dadurch für Sigl jedoch nicht gelöst: „Für die Entwicklung der Wirtschaftsräume in Ober- und Niederösterreich ist die Neue Donaubrücke Mauthausen unabdingbar. Der Oö. und der Nö. Landtag haben die Beschlüsse für die Trassenführung 700 m östlich der bestehenden Brücke beschlossen. Diese Woche wurde die geplante Variante unzähligen Interessierten vorgestellt. Jetzt bitte ich alle Verantwortlichen mit den Grundeigentümern Vereinbarungen im Einvernehmen zu treffen und somit eine rasche Umsetzung der Einbindung der Brücke in die B3 in Oberösterreich und das niederösterreichische Straßennetz zu gewährleisten. Unnötige Verzögerungen können wir uns in der Region nicht mehr leisten.“

Neben der notwendigen zusätzlichen Donaubrücke dürfen im Infrastrukturbereich für Sigl auch die Umfahrung Heinrichsbrunn und die Anbindung Schwertberg nicht aus den Augen verloren werden. Dies wurde auch von vielen bei der Vorstellung der Varianten gefordert.

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Kommentare

  1. Johann 69
    Johann 6908.07.2019 14:59 Uhr

    Donaubrücke - Es ist keine neue Donaubrücke nötig, sondern eine neue Kreuzung in Mauthausen!

    • Christoph11.07.2019 13:39 Uhr

      Donaubrücke - So ein Blödsinn! Eine solche Aussage kann nur von jemandem kommen, der nicht täglich pendeln MUSS! Die Brücke wurde für 9000 Fahrzeuge gebaut und heute fahren 22000 Fahrzeuge pro Tag drüber. Alleine das natürlich erhöhte Verkehrswachstum über die Jahre kann niemals mit einer Kreuzung gelöst werden. Geschweige denn das Chaos bei der anstehenden Totalsperre durch die nötige Sanierung. Also lieber Johann - zuerst denken und informieren...

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