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MAUTHAUSEN. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es im Anschluss an eine Gemeinderatssitzung am 27. Juni in Mauthausen zu einem Vorfall zwischen dem FPÖ-Vizebürgermeister Alexander Nerat und dem Grünen Fraktionsobmann Hans Hinterplattner. Nerat hat Hinterplattner eine Ohrfeige verpasst. Dieser hat sich aber mittlerweile entschuldigt.

Foto: mai
Foto: mai

Zu dem Vorfall kam es nach der Gemeinderatssitzung zu später Stunde in einem Mauthausener Lokal. Dort gerieten Nerat und Hinterplattner erst verbal aneinander. Später kam es zur körperlichen Auseinandersetzung und Nerat teilte eine „Watschn“ aus. „Viele meinen es war ein harter Schlag ins Gesicht - in Wahrheit war es nur ein leichter Schlag“, stellt Hinterplattner die Sachlage klar.

Acht Tage später folgte die Entschuldigung

Es kam zur Aussprache und der 46-jährige Landtagsabgeordnete, Sicherheitssprecher der FPÖ OÖ und Vizepräsident des Zivilschutzverbandes hat sich entschuldigt. “Für mich ist das Thema abgeschlossen. Wir haben das auf persönlicher Ebene geklärt. Daher verstehe ich auch nicht, warum das nun so aufgebauscht wird - für mich ist die Sache abgeschlossen“, so Hinterplattner. Weiter meint er: „Es war eine Überreaktion von Nerat und zu den eventuellen politischen Konsequenzen muss er nun stehen.“ „Die FPÖ oder Nerat selbst müssen nun entscheiden, ob es Konsequenzen gibt“, meint Bürgermeister Thomas Punkenhofer zu dem Vorfall. 

Nachtrag: Gegendarstellung „Watschenaffäre“

Wir berichteten, dass es im Anschluss an die Gemeinderatssitzung am 27. Juni zu einer Auseinandersetzung zwischen Alexander Nerat und dem Grünen Fraktionsobmann Hans Hinterplattner kam. Nun haben wir folgendes Statement von Seiten des Vizebürgermeisters Alexander Nerat erhalten: „Unwahr ist, dass Landtagsabgeordneter Alexander Nerat Johann Hinterplattner geohrfeigt hat. Wahr ist vielmehr, dass Landtagsabgeordneter Alexander Nerat im Zuge eines politischen Streitgespräches seine Hand an die Wange des grünen Fraktionsobmanns Johann Hinterplattner legte und dabei äußerte: ,A Tetsch´n g´hert da!“ Johann Hinterplattner wurde zwischenzeitlich vom Rechtsanwalt zum Widerruf seiner falschen Behauptung aufgefordert. Die Frist zum Widerruf endet am 26. Juli 2019.“ Wir entschuldigen uns für die fehlende Stellungnahme.


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