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MELK. Gerade im Herbst und Winter ist eine funktionierende Lichtanlage am Fahrzeug essentiell für die Verkehrssicherheit. Es wird zeitiger dunkel und viele Wege werden, vor allem am späten Nachmittag und frühen Abend, bei schlechten Sichtbedingungen zurückgelegt. „Gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr ist das Um und Auf – um andere Verkehrsteilnehmer und Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und um andererseits auch selbst wahrgenommen zu werden“, erklärt ÖAMTC-Stützpunktleiter Gerhard Prantner. „Eine Erhebung des ÖAMTC ergab: Rund jeder Achte fährt mit einer mangelhaften Beleuchtungsanlage.“

Foto: ÖAMTC
Foto: ÖAMTC

Aus diesem Grund wurde die Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ von Mobilitätsclub und Exekutive am 22. November in Melk durchgeführt. Kfz-Lenker, die mit mangelhafter Licht-Anlage unterwegs waren, wurden von der Polizei angehalten. Sie erhielten einen Flugzettel mit Sicherheitshinweisen und Clubtechniker behoben im Rahmen des zweistündigen Aktionszeitraumes den Mangel kostenlos. In unmittelbarer Nähe des Stützpunkts waren es 29 Kfz mit mangelhafter Lichtanlage. Insgesamt wurden 45 Lampen getauscht. „Am häufigsten betroffen war das Abblendlicht. Bei einigen Fahrzeugen wurde auch die Einstellung der Lichtanlage korrigiert“, berichtet Prantner. Für eine sichtbar sichere Weiterfahrt war nach der Aktion also gesorgt. „Unser Grundsatz ist – besonders in der dunklen Jahreszeit – sehen und gesehen werden“, so Oberst Gottfried Macher von der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich. „Es geht bei der Aktion darum, die Autolenker auf die Wichtigkeit einer funktionierenden Beleuchtung am Kfz aufmerksam zu machen. Funktionierende Lichter sind ein wichtiger Beitrag für die Straßenverkehrssicherheit, mit dieser gemeinsamen Aktion wollen wir als Verkehrspolizei das Sicherheitsbewusstsein der Autofahrer stärken – ganz im Sinne von Aufklärung und Prävention.“


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