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GVU: Müllgebühren werden 2020 nicht erhöht, Verbesserungsbedarf gibt es bei Mülltrennung

Online Redaktion, 12.12.2019 15:42

BEZIRK MELK. Bei der diesjährigen GVU-Verbandsversammlung in der BH Melk wurde das Budget 2020 beschlossen. Die Gebühren werden nicht erhöht, sie bleiben auf dem niedrigen Niveau von 2004. Bei der Mülltrennung gibt es Verbesserungsbedarf.

Als Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Bezirkshauptmannschaft und Gemeinden stellten sich die Gemeindevertreter Gerhard Karner (VP), Gerlinde Schwarz (SP) und GVU- Obmann Martin Leonhardsberger mit einem kleinen Geschenk bei Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner ein.

Das Budget des GVU Melk macht 12,7 Millionen aus, wobei der größte Teil des Haushaltes die Abfallwirtschaft betrifft. Die Müllgebühren bleiben 2020 unverändert. Großes Thema bei der Jahresversammlung war die Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie. Dabei geht es vor allem um die Vermeidung, Trennung und stofflichen Verwertung der Kunststoffverpackungen. Derzeit werden rund 50 Prozent der Kunststoffverpackungen gesammelt und nur 22 Prozent stofflich verwertet. Künftig müssen 80 Prozent gesammelt werden und 50 Prozent einem Recycling zu geführt werden.

Verbesserungsbedarf bei Mülltrennung

Im Bezirk Melk muss bei der Kunststoffverpackung die Trennung und Sammlung noch wesentlich verbessert werden. Bei der letzten Restmüllanalyse wurde festgestellt, dass im Restmüll noch 27 Prozent Biomüll und 35 Prozent Altstoffe enthalten sind. Auf die Mülltrennung muss in Zukunft mehr Wert gelegt werden.

Erfolgreiches Jahr

Das Jahr 2019 war ein sehr erfolgreiches Jahr. „Es wurden viele Projekte umgesetzt wie der Frühjahrsputz, 'Reparieren statt Wegwerfen', 'Wasserzähler bequem online ablesen' und vieles mehr“, können die GVU-Verantwortlichen eine positive Bilanz ziehen. Außerdem wurde den Mitgliedsgemeinden mit Begehungen von Wildbächen eine neue Dienstleistung angeboten. Dabei werden von sachkundigen Personen des GVU die Wildbäche inspiziert und Missstände per GPS vermessen und bildlich dokumentiert. So sollen Verklausungen bei Starkregen vermieden werden. 


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