Die Kinder vermissen Spielgruppe
BEZIRK RIED. Bereits seit 16. März mussten die Eltern-Kind-Zentren der Kinderfreunde vor-übergehend den Betrieb einstellen. Die Kinder vermissen den Austausch und das Aufeinandertreffen.

„Wöchentlich freue ich mich über die vielen Textnachrichten, Fotos und Videos, die ich von unseren Besuchern zugeschickt bekomme, und die Erzählungen der Eltern, wie sehr ihnen und ihren Kindern der Besuch der Spielgruppe fehlt“, so Maria Stieglbauer, Leiterin vom Eltern-Kind-Zentrum Mettmach.
Familie kann Freundschaften nicht ersetzen
Die Kinder würden das gemeinsame Singen und Spielen und vor allem auch den Austausch und das Aufeinandertreffen mit den anderen Teilnehmern, unter denen sich im Laufe einer Spielgruppenzeit oft richtig gute Freundschaften entwickeln, vermissen. Dem kleinen Matthias fehlt die Spielgruppe sehr. „Im Moment verbringen wir viel Zeit im Garten und machen Radtouren mit Picknick, aber der Kontakt zu den anderen Kindern fehlt. Wir versuchen, die Corona-Zeit als Familien-Zeit zu nutzen und freuen uns immer wieder über tolle Spiel- und Bastelideen auf der Facebook-Seite der Kinderfreunde. Jedoch kann das die Freunde aus der Spielgruppe nicht ersetzen“, erklärt die Mama von Matthias.
„Lieber Matthias, wir hoffen, dass du bald wieder deine Freunde treffen kannst und die Eltern-Kind-Zentren wieder mit Leben und Kinderlachen erfüllt werden“, sagt Stieglbauer und ergänzt: „Im Moment ist es so, dass bis Ende April alle Eltern-Kind-Zentren geschlossen bleiben, und wir hoffen, dass ein Treffen in Kleingruppen bald wieder möglich ist.“


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