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MICHAELNBACH. Während früher noch 40 Prozent der Haushaltsausgaben für Essen und Getränke ausgegeben wurden, liegt dieser Wert aktuell bei zwölf Prozent. Billig muss es sein, gleichzeitig von höchster Qualität und aus der Region, so die Ansprüche des Konsumenten. Zu diesen aktuellen Themen nahmen Bauernbund-Landesobmann Max Hiegelsberger und der Geschäftsführer der AMA-Marketing Michael Blass bei einem Informationsabend in Michaelnbach Stellung.

Michael Blass, Bauernbund-Bezirksobmann Martin Dammayr, Bezirksbäuerin Gerlinde Mallinger und Max Hiegelsberger

„Im Zentrum steht für Qualität zu sorgen und darüber zu reden“, erklärt Michael Blass, „die Konsumenten wollen bei den Produkten Goldstandard, trotzdem ist der Preis entscheidend, wenn das billigere Produkt daneben steht, auch wenn dieses die hohen Standards nicht erfüllt. Unsere Aufgabe ist es, den Konsument zu überzeugen, damit er ein Bekenntnis zur Qualität ablegt“. Max Hiegelsberger hebt indes auch die Initiative „Genussland Oberösterreich“ mit der Gastro-Initiative hervor: „Regionalität hat einen großen Wert. Heimische Qualität, Nachvollziehbarkeit und Lebensmittelsicherheit werden von den Oberösterreichern verstärkt nachgefragt, die Gastronomie reagiert entsprechend darauf. Die Marke „Genussland Oberösterreich“ als vernetzendes Element hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich etabliert, mit der Gastro-Initiative werden die Partnerschaften nun vertieft und weiter ausgebaut“. Gastronomiebetriebe setzen dabei vermehrt auf saisonale, typisch oberösterreichische Gerichte und zeichnen diese deutlich aus. „Die Einhaltung dieser Kriterien stellt sicher, dass sich beide Seiten – Produzent und Gastronom – auf dem gleichen Qualitätsniveau treffen und sich gemeinsam weiterentwickeln können“, betont Hiegelsberger. Dies sei wichtig, wenn man bedenkt, dass täglich zwei Millionen Essen außer Haus gekocht werden.


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