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MOLLN.  Ein besonderes und nicht alltägliches Erlebnis ist die Rotwildschaufütterung im Bodinggraben bei Molln. Der Winter treibt das Wild zu den Futterstellen, wo es mit Ferngläsern beobachtet werden kann.

Das Rotwild kann beim Fressen beobachtet werden. Foto: Sieghartsleitner
Das Rotwild kann beim Fressen beobachtet werden. Foto: Sieghartsleitner

Es ist still geworden im Nationalpark Kalkalpen und für die winteraktiven Tiere wie Rot-, Reh- und Gamswild ist die Zeit der Entbehrungen gekommen. Um die Strapazen der Wintertage besser überstehen zu können, reduziert das Rotwild seine Bewegungen auf das absolut erforderliche Ausmaß. Mit Futterstellen wird dem Wild über den Winter geholfen.

Bis 28. Februar haben Besucher die Möglichkeit, in Begleitung von Nationalpark-Ranger Michael Kirchweger durch den winterlichen Bodinggraben zu wandern, um die Hirsche, Muttertiere und Kälber bei der Fütterung zu erleben. Vom Parkplatz beim Jagahäusl aus spaziert man in 15 Minuten zur Rotwild-Beobachtungsplattform. Von hier aus hat man den besten Blick auf die Futterraufen und kann die 40 bis 90 Stück Rotwild schon beim Auszug aus dem Wald beobachten. Nationalpark-Ranger Michael Kirchweger verteilt jeden Tag zur gleichen Zeit duftendes Heu, dann zieht das Wild aus dem Wald hin zum Futterplatz. Erst laufen nur wenige Mutige durch den Schnee. Am Ende überwiegt bei allen der Hunger. Nach der Fütterung geht“s dann wieder zum Ausgangspunkt, der Jausenstation Jagahäusl, wo man sich am Wochenende mit heißem Tee, Kaffee und Schmankerln stärken kann.

Geführte Touren zur Rotwildfütterung werden jeweils von Donnerstag bis Sonntag angeboten. Für Gruppen ab zehn Personen ist dieses Wintererlebnis auf Anfrage jederzeit buchbar.

Information

Nationalpark Zentrum Molln

Tel.: 07584/3651

E-Mail: nationalpark@kalkalpen.at

Termine sind jetzt auch online buchbar unter www.kalkalpen.at

Erwachsene: € 11,– | Schüler: € 7,50 | Familien: € 22,– | Kinder frei


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