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MOLLN/WEYER. Der Nationalpark Kalkalpen gab den Tod einer Luchskatze bekannt. „Rosa“ wurde bereits Mitte Juli in der Gemeinde Weyer tot aufgefunden.

Luchsin Rosa, die ihr Revier im Nationalpark Kalkalpen hatte, tappte im Mai 2015 in die Fotofalle. Foto: Cuddeback

Polizei, Grundeigentümer und Nationalpark Kalkalpen Mitarbeiter haben den Luchskadaver gemeinsam geborgen und sichergestellt. Am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurde das Tier untersucht.

Vorläufiger Befund deutet auf natürliche Todesursache hin

Die veterinärmedizinische Obduktion verlief äußerst penibel, da der Fundort nur unweit jener Tatorte lag, wo zwei Luchse illegal getötet wurden. Nach dem vorläufigen Befund deutet alles auf eine natürliche Todesursache der Luchskatze Rosa hin. „Die Sterblichkeit bei Jungluchsen ist leider sehr hoch. Wir vermuten, dass nur eines von mehreren Jungen eines Wurfes das Erwachsenenalter erreicht. Da unsere Population noch sehr klein ist, stellt die Entnahme von nur einem geschlechtsreifen Tier schon eine ganz erhebliche Bedrohung für unser gesamtes Luchsbestandsstützungsprojekt dar“, teilt Nationalpark Direktor Erich Mayrhofer mit.


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