Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Hautpflege: Weil der Winter sonst zur Zerreißprobe wird

Leserartikel Reinhard Ebner, 20.01.2017 06:18

Im Winter wird der Haut Feuchtigkeit entzogen. Sie wird dadurch trocken und rissig. Damit es erst gar nicht so weit kommt, rät Silvia Hackenberger von der Nationalpark-Apotheke in Molln zu Cremes und Vitaminpräparaten.

Foto: JohnnyB/pixelio.de
Foto: JohnnyB/pixelio.de

Der Winter hat in Oberösterreich Einzug gehalten. So mancher merkt das nicht nur beim Blick aus dem Fenster, sondern auch am eigenen Körpergefühl: Die Haut fühlt sich gespannt an und wird spröde. Besonders lästig ist es, wenn ausgetrocknete Haut reißt. An neuralgischen Stellen wie Fingerknöcheln verheilen feine Risse oft schwer.

Dagegen hilft nur Einschmieren. Silvia Hackenberger, die Chefin der Mollner Apotheke, rät zu Feuchtigkeitscremes als Schutz vor der trockenen Raumluft. Schädlich für die Haut sind jedoch auch Kälte und die großen Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen. Für draußen braucht es daher eine Fettcreme, beim Schifahren am besten zusätzlich ein Gesichtstuch.

Vitamine zur Wundheilung

Sollte es dennoch zu schwer verheilenden Rissen kommen, können Multivitaminpräparate zu verbesserter Wundheilung beitragen. „Durch unsere Ernährung nehmen wir zu viel an Fett und Zucker, aber zu wenige Mikronährstoffe auf“, weiß Hackenberger. „Mit Vitaminpräparaten können wir unsere Depots an Vitamin B6, D3, Zink und Eisen wieder auffüllen.“ Wichtig sind auch Omega-3-Fettsäuren. Diese sind darüber hinaus in Leinöl und Nachtkerzenöl enthalten.

Tipps

Wegen der trockenen Luft verliert die Haut im Winter vor allem Feuchtigkeit. Daher ...

> viel Flüssigkeit trinken,

> drinnen Pflegecremes mit hohem Feuchtigkeitsanteil verwenden,

> für draußen eine Schutzcreme mit hohem Fettanteil auftragen,

> ein Multivitaminpräparat einnehmen, wenn die Haut rissig wird und die Wundheilung gestört ist. Die Mikronährstoffe helfen dabei, die Haut von innen neu aufzubauen: Omega-3-Fettsäuren sind entzündungshemmend und unterstützen die Neubildung der Zellwände. Auch Zink sowie Vitamin B und D3 sind wichtig.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden