„Region nimmt Herausforderung an“
MONDSEE. Durchwegs positive Stimmung herrschte bei der Infoveranstaltung zum Thema Flüchtlinge, welche die vier Mondseelandgemeinden organisiert hatten. Rund 400 Besucher fanden sich im Festsaal Schloss Mondsee ein, um den Ausführungen der Lokalpolitiker und der Experten zu lauschen.

Der Mondseer Bürgermeister Karl Feurhuber gab einen kurzen Abriss der Geschehnisse – zur Erinnung: Seit Mitte August sind rund 100 Flüchtlinge in einem Containerdorf bei der Straßenmeisterei Mondsee untergebracht. Nach wenigen Wochen zieht er seine persönliche Zwischenbilanz: „Wir sind sicher keine vollkommene Region, aber ich kann sagen, dass das Mondseeland bestens zusammenarbeitet und sich hier von seiner menschlichen Seite zeigt. Die Region nimmt diese Herausforderung an.“ Michaela Froschauer, die die Initiative „Refugees welcome Mondseeland“ gegründet hat, berichtete, dass diese Privatinitiative mittlerweile über 700 Unterstützer habe, davon mehr als 120 aktive Helfer. Gernot Maier vom Innenministerium klärte auf, dass die Zusammensetzung der flüchtenden Bevölkerung ein „Querschnitt einer Gesellschaft“ – vom Akademiker bis zum Hilfsarbeiter – sei. Gleichzeitig dankte er der Bevölkerung des Mondseelandes für die Unterstützung bei dieser großen Herausforderung, die nur mit Hilfe der Bürger vor Ort zu bewältigen sei.
Tenor der gesamten Veranstaltung, das war aus den verschiedenen Anfragen aus dem Publikum zu hören: Es gibt viele Ideen, wie die Flüchtlinge unterstützt werden könnten. Viele Bürger sind zudem bereit, sich selbst helfend einzubringen.








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