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MONDSEE. Eine DNA-Spur und die Zusammenarbeit internationaler Strafverfolgungsbehörden brachten - nach Einbrüchen in Mondsee - einen Beschuldigten aus Rumänien in Haft.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Im September 2013 hatten sich in Mondsee mehrere Einbrüche in Autos ereignet. Dabei wurden von einem zunächst Unbekannten die Seitenscheiben eingeschlagen und Wertgegenstände aus den Fahrzeugen erbeutet.

Der Spurensicherer der Polizeiinspektion Mondsee konnte eine DNA-Spur des Täters sichern und auswerten lassen. Im Oktober 2014 meldete die französische Polizei an das Bundeskriminalamt einen DNA-Treffer. Ein 39-Jähriger aus Rumänien wurde in Nizza erkennungsdienstlich behandelt und sein Profil in die DNA-Datenbank eingespeist. Dabei meldete das System einen Zusammenhang mit der DNA-Spur in Mondsee.

Der 39-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Wels wegen mehrfacher Einbrüche angeklagt. Da der Beschuldigte, der in Österreich keinen Wohnsitz hat, nicht zur Verhandlung erschienen war, wurde vom Landesgericht Wels im Oktober 2015 ein internationaler Haftbefehl erlassen. Vor wenigen Tagen wurde der 39-Jährige von der rumänischen Polizei an seiner Heimatadresse festgenommen. Er befindet sich derzeit in Auslieferungshaft.


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