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MONDSEELAND. Mit einstimmigen Grundsatzbeschlüssen in den sieben Ortsbauernschaften des Gerichtsbezirkes Mondsee zeigten sich die bäuerlichen Vertreter einig, dass nähere Informationen über einen möglichen Naturpark in ihren Gemeinden eingeholt werden sollen.

Ortsbauernobmänner Stephan Feldbacher, Georg Mayrhofer, Peter Knoblechner, Matthias Widlroither, Christian Schernthaner, (in Vertretung) Elisabeth Schafleitner-Kroiss und Franz Schwaighofer mit Michaela Langer-Weninger und Alois Gaderer

Seit knapp einem Jahr beschäftigen sich die bäuerlichen Funktionäre von Oberhofen bis Unterach und von St. Lorenz bis Oberwang mit Obfrau Landtagsabgeordneter Michaela Langer-Weninger mit dem Gedanken, einen vierten Naturpark für Oberösterreich im Sinne der Bauern ins Leben zu rufen. Bereits vergangenen Herbst wurde der Naturpark „Obst-Hügelland“ besichtigt und Informationsgespräche mit Obleuten und Geschäftsführern der oberösterreichischen Naturparks sowie den zuständigen Abteilungen im Land OÖ folgten.

Nachhaltiges Nützen

Die Ziele und Wünsche der Bauern sind klar und deutlich zu hören: stärkere Bewusstseinsbildung über Land und Leben sowie über die regionale Landwirtschaft, Offenhaltung unserer schönen Kulturlandschaft, Regionalentwicklung und daraus resultierend eine nachhaltige Wertschöpfung. Ein regionaler Markenaufbau für Spezialitäten aus dem Naturpark kann dabei der Schlüssel zum Erfolg sein, denn unser Land zu schützen durch nachhaltiges Nützen ist einer der Grundpfeiler der Ziele im Naturpark.

Jeder fällt die Entscheidung selbst

„Die langfristigen Möglichkeiten eines solchen Projektes für die ganze Region sind beeindruckend und haben uns auf die Idee gebracht, uns beim Land Oberösterreich um diese Chance zu bewerben. Es ist für uns aber auch klar: Es darf keine weiteren Auflagen für uns Bauern geben, die Grundbesitzer müssen nach dem Freiwilligkeitsprinzip selbst entscheiden können, ob sie mit ihren Flächen dem Naturpark beitreten wollen“, so Langer-Weninger. Dazu soll dazu in den nächsten Monaten informiert und diskutiert werden. „Am Ende dieses Prozesses fällt jeder für seinen Hof die Entscheidung selbst“, so die Abgeordnete nach einer gemeinsamen Sitzung der bäuerlichen Vertreter des gesamten Mondseelandes.


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