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"Kann Bewohnern den Lärm nicht zumuten": Naarns Bürgermeister sagt Nein zu geplanter Jetski-Strecke an der Donau

Markus Hochgatterer, 19.06.2019 10:00

NAARN. Die Pläne für eine Waterbike-Zone am gegenüberliegenden niederösterreichischen Donauufer sorgten in den vergangenen Tagen bei den Bewohnern der Machlandgemeinde Naarn für Unmut.

Bewohner auf beiden Seiten der Donau zeigten sich zuletzt ob einer geplanten Jetski-Teststrecke im Bereich St. Pantaleon besorgt. Foto: Alexpunker/shutterstock.com

Viele Bürger, vor allem aus dem Bereich Au/Donau, zeigten sich ob einer drohenden, massiven Lärmbelästigung besorgt. Die Marktgemeinde Naarn erlangte im schifffahrtsrechtlichen Bewilligungsverfahren kurzerhand Parteienstellung und brachte am vergangenen Mittwoch bei einer Verhandlung mit Behördenvertretern und dem Obmann des werbenden Vereins „Jet Sport Club Wavesurf“ aus Asten die Bedenken mehr als deutlich ein.

In Wohngebiet und Freizeitareal soll Ruhe erhalten bleiben   

„Direkt gegenüber der geplanten Waterbike-Strecke befindet sich nicht nur ein Wohngebiet oder ein Hotel, sondern auch die Camping- und Freizeitanlage, auf der in den Sommermonaten neben tausenden Touristen, auch viele Einheimische Ruhe und Erholung suchen. Eine von 8 bis 21 Uhr befahrbare Jetski-Strecke direkt vor den Toren der Gemeinde wäre somit ein Wahnsinn“, so Naarns Bürgermeister Martin Gaisberger. Ähnliche Bedenken wurden bei der Verhandlung von der Gemeinde St. Pantaleon vorgetragen und zudem auch eine Unterschriftenliste der Bürgerinitiative „No Jetski“ an die BH Amstetten übergeben. Da auch Feuerwehrvertreter, welche die vorgesehene Strecke für Zillen-Ausbildung nutzen, ihre Einwände vorbrachten, kam es zu keiner Zustimmung zur Jetski-Zone. Die Suche nach einem geeigneten Platz für die Jetski-Fahrer wird nun in einem anderen Donau-Bereich fortgesetzt.


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