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NAARN. Vor 25 Jahren hat Galerist Erwin Pehböck in seinem Wohnhaus eine kleine Galerie eröffnet. Ein Vierteljahrhundert später blickt er auf seine Erfolgsgeschichte, die am Anfang Mut verlangte, zurück. 

Galerist Erwin Pehböck in seinem Lager oder wie er sagt „Schatzkammer“. Foto: mai
Galerist Erwin Pehböck in seinem Lager oder wie er sagt „Schatzkammer“. Foto: mai

1994 begann alles mit dem Ausbau des Untergeschosses im Privathaus in Naarn. Die anfängliche Angst, dass niemand nach Naarn kommen möchte, um Kunst auszustellen oder zu kaufen, stellte sich rasch als unbegründet heraus. „Künstler waren immer vorhanden, aber meine Galerietätigkeit charakterisiert sich durch eine intensive Zusammenarbeit mit den einzelnen Künstlern. Ich war auf der Suche nach etablierten Geheimtipps – also Künstler, die zwar auf dem Kunstmarkt anerkannt sind, die allerdings unterrepräsentiert sind“, sagt der Galerist und hauptberufliche Lehrer im Tips-Gespräch. Zu seinen bekanntesten Künstlern gehören etwa Anatole Ak, Franz Blaas, Karl Mostböck, Lorenz Estermann oder Gabriele Hain.

Highlights aus 25 Jahren

Auch auf so manchen Messen war die Galerie aus Naarn vertreten, wie etwa auf der ART Frankfurt. „Gleich im zweiten Galeriejahr war ich in Frankfurt – das war damals noch die größte Kunstmesse – mit einem Stand vertreten. Das war schon etwas ganz Besonderes. Galeristen aus der ganzen Welt waren vertreten und jeder hat sich nur gefragt „Wo ist Naarn?“.“

„Banksy würde ich mir noch wünschen“

Wenn man den leidenschaftlichen Galeristen nach seinem größten Auftrag fragt, dann erfährt man, dass er im Jahr 2007 das Hotel Bründl in Bad Leonfelden mit 144 Werken ausstatten durfte. Ein weiterer Höhepunkt seiner Laufbahn ist das größte verkaufte Bild, nämlich 800x150 Zentimeter. Dieses hängt im Eingangsbereich vom Lebensquell in Bad Zell. Eine Frage darf allerdings im Gespräch mit Galeristen nie fehlen: Nämlich jene, welchen Künstler dieser sich für eine Ausstellung noch wünschen würde. Und so lautete die Antwort von Erwin Pehböck „Banksy“. Die Jubiläums-Ausstellung wird am Freitag, 22. November um 19 Uhr, eröffnet.

Die Ausstellung ist bis 23. Dezember immer nach telefonischer Vereinbarung 0664/4807923 geöffnet.


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