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Neufeldner Künstler unterstützt mit Aktion in Harvard globale Klimaschutz-Bewegung

Martina Gahleitner, 20.01.2020 18:15

NEUFELDEN. Seine dritte Teilnahme beim co-incidence-Festival in Boston nutzte Heim.Art-Künstler Joachim Eckl aus Neufelden zur Unterstützung der Fridays for Future-Bewegung.

Joachim Eckl (r.) und Michael Pisaro vor der Harvard-Universität in Boston. Foto: Eckl
  1 / 2   Joachim Eckl (r.) und Michael Pisaro vor der Harvard-Universität in Boston. Foto: Eckl

Boston mit seinen vielen Universitäten ist natürlich besonders dafür geeignet, das Augenmerk auf die globale Jugendbewegung zum Klimaschutz zu lenken. Genau das tat man beim co-incidence-Festival, einem Festival für experimentelle Musik, vergangene Woche. Joachim Eckl eröffnete dieses gemeinsam mit Michael Pisaro aus Kalifornien mit einer Performance, für die eine Sound-Aufnahme der Großen Mühl die Grundlage bildete.

Chorus of Screamers

Am Samstag folgte dann durch den Neufeldner und seinen Künstlerkollegen John Holloway aus Mexico City der „Chorus of Screamers“ zur Unterstützung von Fridays for Future. Zum Glockengeläut um 12 Uhr Mittag trafen sich die Teilnehmer beim Harvard-Monument und marschierten dann zum Harvard-Square. Dabei machten sie sich Gedanken, wofür die Universität steht und welche Denkweisen und soziale Werte vertreten werden.

Unzufriedenheit bewirkt positive Veränderung

„Es geht dabei um Unzufriedenheit als Ursprung von Hoffnung, Kreativität und positiver Veränderung“, erklärt der Heim.Art-Künstler. Die Aktion soll als „Anti-Power-Formation“ verstanden werden – wie man ohne Gewalt die Welt verändern kann. John Holloway ergänzt: „Der Fokus liegt auf dem persönlichen Austausch und Ausdruck des Unbehagens, das durch die unterdrückende und destruktive Kraft des Bildungssystems entsteht.“


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